NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: MSG I - Northeimer HC, Samstag (23.12.) um 18 Uhr // MSG II - TV Buettelborn, Samstag (16.12.) um 19.30 Uhr in Ober-Ramstadt +++ NEWS-TICKER

Weihnachtlicher Hinrundenabschluss der MSG II in Ober-Ramstadt

Zum Ende der Hinrunde empfängt unsere 2. Herrenmannschaft der MSG Groß-Bieberau/Modau zum Spitzenspiel in der Landesliga Süd den Tabellenführer TV Büttelborn.

Das Spiel findet am Samstag, den 16.12.2017 um 19.30 Uhr in der Ballsporthalle in Ober-Ramstadt statt. Unsere zuhause noch ungeschlagene Mannschaft möchte auch

gegen den Spitzenreiter die Punkte in Ober-Ramstadt behalten und freut sich auf hoffentlich zahlreiche Zuschauer.

 

Nach dem Spiel wollen wir das Jahr gemütlich bei gutem Essen und Trinken gemeinsam mit den Spielern und allen Handballfreunden ausklingen lassen. 

 

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

 

Der Förderverein Handball TSV Modau e.V.

Bericht der Jungfalken

Auswärtssieg der weiblichen E-Jugend

 

Jungfalken besiegten die HSG Aschafftal mit 10:20 Toren

 

Am Sonntag, den 03.12.2017 hat sich die weibliche E-Jugend schon früh zu ihrem Gegner, die HSG Aschafftal, nach Hösbach gemacht. Voll motiviert gingen die Mädels in das Spiel, und eins war klar es sollte heute besser laufen als die letzte Woche. Man wollte heute mit allen Mitteln gewinnen, um das letzte Spiel zu vergessen.

Die ersten 20 Minuten haben begonnen und die Jungfalken waren sofort hell wach und kamen gut ins Spiel. Jedoch dauerte es 5 Minuten bis das erste Tor gefallen war, aber danach ist der Knoten geplatzt und man konnte mit 0:4 in Führung gehen. Durch eine gute Abwehr und einem schnellen Spiel nach vorne konnte man sich einen guten Vorsprung erspielen, um dann mit guten Gefühl in die Halbzeit zu gehen (2:9).

In der zweiten Spielhälfte kam Aschafftal besser ins Spiel. Die Jungfalken waren überrascht und sie brauchten ein paar Minuten um ins Spiel zurück zu finden. Die Vorgaben der Trainer wurden nicht umgesetzt und Aschafftal konnten Tor um Tor aufholen. Ein Time out von den Gegnerinnen verhalf zurück in die Spur zu kommen. Pässe wurden heraus gefangen und Tempogegenstöße wurden eingeleitet. Die Abwehr stand nun auch wieder stabiler. Die mitgereisten Zuschauer sahen ein tolles Spiel der Jungfalken und bejubelten jedes Tor. Als der Schlußpfiff ertönte stand es 10:20 für die weibliche E-Jugend der JSG Groß-Bieberau/Modau. Erfreulich war auch das sich von den 9 Spielerinnen, 7 Spielerinnen in der Torliste standen. Macht bitte weiter so. Mit diesem Auswärtssieg steht die Mannschaft nun auf dem 3 Tabellenplatz. Nächstes Wochenende geht es zum letzten Spiel in diesem Jahr. Die Jungfalken müssen zur HSG Aschaffenburg.

Nun war es Zeit das die Trainer Madeline und Thorsten ihr versprechen einlösten. Bei einem Sieg gegen die HSG Aschafftal versprach man den Jungfalken eine Schneeballschlacht auf dem Parkplatz. Kaum aus der Halle heraus ging es auch schon los und die Schneebälle flogen durch die Luft. Zufrieden und mit viel Spaß traten wir die Heimreise wieder an.

 

Es spielten: Marina Kostyra; Johanna Mager; Anna Bernius; Sanya Keller; Clara Maser; Mona Ehlert; Emily Peter; Sarah Kringel; Lea Schneider.

 

 

Weibliche B-Jugend mit einem Richtig guten Spiel

 

Ok, wenn man das Ergebnis hört klingt es komisch 26:36 verloren. Wenn man überlegt dass man vor 5 Wochen mit 40:9 verlor, sieht man was die Mädchen heute abgeliefert haben.

Ohne Angst und mit sehr viel Druck zum Tor konnte man die beste Mannschaft der Klasse zur Halbzeit richtig ärgern (13:16). Auch in der zweiten Halbzeit spielt man sehr zielstrebig und engagiert und jede Spielerin hatte Ihre positiven Momente. Insgesamt das beste Spiel der Saison!

Tolle Nachricht: Florian Bauer bleibt den MSG Falken bis Saisonende erhalten

Das sind sehr gute Nachrichten für Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/ Modau. Florian Bauer, eines der Urgesteine der Groß-Bieberauer Handballer, wird das junge Team der MSG Falken auch weiterhin unterstützen und bis Saisonende die Abwehr stabilisieren helfen. „Ich hatte mir das vor wenigen Wochen gewünscht und hatte Florian Bauer ganz oben auf meinem Wunschzettel stehen. Nun hat er den Verantwortlichen seine Zusage gegeben, und steht uns die gesamte Saison im Abwehrverband zur Verfügung“, freut sich Trainer Thorsten Schmid über diese Personalie. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Till Buschmann und Kris Jost zu Saisonbeginn, zudem absolviert Michael Malik nach wie vor ein Auslandsstudium, hatte dies große Probleme im Kader der MSG Falken zur Folge. Insbesondere die stabile Abwehr, einer der Pfeiler des Spiels der MSG, war davon betroffen. Man bemühte sich mit Erfolg um das Comeback des Abwehrorganisators Florian Bauer, der schon zu Zweitligazeiten bei den Falken eines der maßgeblichen Akteure war. Von Spiel zu Spiel passte er sich in das Gefüge ein und ist heute ein wichtiger Faktor beim Tabellenzwölften. „Zum Jahresende kommt auch Michi Malik wieder zum Team zurück. Mit Till, Florian und Michael werden wir noch stabiler werden und damit der ganzen Mannschaft helfen können. Ich bin wirklich froh, einen solch erfahrenen Mann wie Florian in meinem Team zu haben“, sagt Thorsten Schmid. Vor seinem erneuten Engagement als Spieler bei den MSG Falken trainierte Bauer zwei Spielzeiten die damals noch in der Zweiten Handball-Bundesliga angesiedelten Damen der HSG Bensheim-Auerbach, die Flames. Das nächste Heimspiel absolvieren die Groß-Bieberauer übrigens am 23. Dezember gegen den Northeimer HC. (pfl)

 

 

Gibt immer 100 % für seinen Verein MSG Groß-Bieberau/ Modau, wie hier in der Diskussion mit dem Schiedsrichter: Florian Bauer, der bis Saisonende den Falken erhalten bleibt und die Saison komplett zu Ende spielen wird

Bericht der JSG in KW 47

Tabellenführer war zu Gast- Weibliche E-Jugend verliert gegen den TV Schaafheim.

 

Am Samstag, den 25.11.2017 hatte die weibliche E-Jugend , der Jungfalken, den TV Schaafheim bei sich zu Gast. Konzentriert und Motiviert gingen die Mädels in das Spiel. Schnell fielen die ersten zwei Tore zum 2:0. Diese Führung konnten die Jungfalken durch eine starke und konzentrierte Abwehr sehr lange so halten. 

Durch zwei Verletzungen musste man das Spiel umstellen, doch leider ließ in diesem Moment auch die Konzentration nach. So konnten die Schaafheimer – Mädels aufholen und in Führung gehen. Kurz vor Schluss der ersten Spielhälfte, fanden die Mädels zurück ins Spiel und gingen mit einem kleinen Rückstand (4:5) in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit konnte man ein gutes Passspiel sehen, jedoch scheiterten wir an der Torhüterin. Was zu Folge hatte, dass die Gegnerinnen einen Tempogegenstoß nach dem anderen liefen. Die Uhr lief gegen unsere Jungfalken und gegen Ende spielte auch die Kraft eine Rolle. Mit einem 9:15 musste sich die Mädels gegen den Tabellenführer TV Schaafheim geschlagen geben.

Wir werden das Beste aus diesem Spiel mitnehmen und weiter darauf aufbauen.

 

Es spielten: Marina Kostyra; Johanna Mager; Anna Bernius; Sanya Keller; Lara Van der Molen; Lea Schneider; Clara Maser; Lilli Bickelhaupt; Mona Ehlert und Sarah Kringel

 

 

Männliche E-Jugend verliert in Kahl deutlich mit 29:12 (Halbzeitstand 15:4).

 

 

Die weibliche C-Jugend gewinnt mit nur sieben Spielerinnen bei der HSG Aschaffenburg 23:30. 

 

 

Erfolgreiches Spiel- Weibliche D-Jugend gewinnt gegen die JSG Hörstein/Michelbach

Die weibliche D-Jugend begab sich am 25.11.17in Richtung JSG Hörstein/Michelbach. Da man das letzte Spiel verlor gegen Obernburg, wollten die Mädels diesmal von der ersten Spielminute an zeigen dass es auch anders geht.

Die Abwehr machte ihre Arbeit gut. Immer wieder wurden Bälle heraus gefangen und Tempogegenstöße eingeleitet. Schnelles Umschalten von der Abwehr zum Angriff war gefordert und das machten sie sehr gut in den ersten 20 Minuten. So stand es zur Halbzeit 3:9 für unsere Jungfalken.

In der zweiten Spielhälfte wurde ein wenig umgestellt und einiges ausprobiert. Das Tempo wurde somit ein wenig gedrosselt. Trotz der Umstellung war man den Gegnerinnen überlegen und konnte Tor um Tor heraus spielen. Oft kamen die Hörsteinerinnen nicht zum Tor Abschluss, selbst die drei 7 Meter konnten sie nicht verwerten.

Bei unserer Mannschaft scheint das Training langsam zu fruchten so darf und kann es ruhig weiter gehen. Am Ende der Partie stand es 4:18 für unsere Jungfalken.

Zum Schluss sagen wir noch Danke an den Schiedsrichter, der ein faires Spiel mit einer Klarer Linie gepfiffen hat.

 

In Hörstein mit dabei waren: Nele Fuchs, Leonie Blöcher, Sedonie Specht, Samantha Koers, Sienna Schütz, Paula Hornig, Estera Oginska-Stasiak, Maira Feick, Majella Schwebel, Josie Blanco Perez

 

 

Weibliche B Jugend feiert den ersten Saisonsieg!

Schon in den ersten Minuten des Spiels sah man den Mädels an, dass heute der erste Erfolg erzwungen werden sollte. 

Schnell führte man 4:1 und konnte sich bis auf 8:2 absetzen. 

Bis zur Pause schlichen sich ein paar Fehler ein, sodass man mit 11:7 in die Halbzeit ging.

Nach der Pause begann man wieder zielstrebiger und angeführt von einer starken Torfrau und Marina Jöckel im Angriff konnte man das Spiel mit 27:17 gewinnen.

 

 

Die männliche D-Jugend verliert im Heimspiel gegen die JSG Odenwald mit 15:33.

m. D-Jugend 2017

MSG II gg. TuS Griesheim

Zwei komplett verschiedene Halbzeiten

Am Sonntag kam es in heimischer Halle zum brisanten Derby zwischen der MSG Groß-Bieberau und dem TuS Griesheim. Brisant deshalb, weil einige Spieler, sowie das Trainerteam Lücke und Bausch viele Jahre dort als Spieler und Trainer aktiv waren und in der aktuellen Saison zu den Falken wechselten.
Oliver Lücke warnte in der Kabinenansprache seine Schützlinge: „TuS Griesheim nicht zu unterschätzen, sie sind viel besser als es der Tabellenplatz aussagt“.
Vor Spielbeginn gab es noch eine Hiobsbotschaft für die Drittliga Reserve, der Kopf der Mannschaft, Moritz Karczmarek, konnte nicht mitspielen. Dieser Schock saß wohl in den Köpfen, denn in der ersten Hälfte lief nicht viel zusammen, unzählige technische Fehler und Fehlwürfe. Dazu kam ein Gast der an sich glaubte und alles daransetzte hier die Punkte mitzunehmen. Die Zwiebelstädter spielten stark auf und konnten sich von Anfang an einen 3-4 Torevorsprung erkämpfen. Besonders Max Eidemüller war sehr Torgefährlich und setzte immer wieder seine Nebenmänner stark in Szene. Die MSG Abwehr würde so ein über das andere mal ausgehebelt.


In der Halbzeit fand Oliver Lücke wohl die Richtigen Worte um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Es war jetzt ein komplett anderes Spiel! Alles was in der ersten Halbzeit nicht stattfand, wurde jetzt umgesetzt: Kampfgeist in der Abwehr, den Ball schnell laufen lassen und vor allem ein konsequenter Torabschluss.
Bis zur 44min (20:20) war Griesheim der befürchtete starke Gegner. Was dann aber in den letzten 15 Minuten die MSG ablieferte, war einfach sagenhaft. Die Falken Abwehr zusammen mit dem starken Torhüter Florian Zeising war nicht mehr zu überwinden. So das man einen 12:0 Lauf hinlegte. In den Schlussminuten konnte der langzeitverletzte André Speier auch noch seinen Einstand in dieser Saison geben. Am Ende war es, Dank einer starken zweiten Halbzeit, ein sicherer und deutlicher 34:22 Sieg.


Im Tor: Trummer und Zeising, Arnold(3), Tröller(1), Ahrensmeier(8), Dambach(7), Rivic(5), Wagner(6), Speier(2), Lebherz(2)

Main-Echo: Glücklicher Spitzenreiter, tragischer Held

3. Handball-Liga Sonntag, 26.11.2017 - 15:25 Uhr

Das Dritt­li­ga-Hand­ball­spiel der MSG Groß-Bie­berau/Mo­dau ge­gen den TV Großwall­stadt war über 60 Mi­nu­ten span­nend, in der Schluss­pha­se so­gar dra­ma­tisch - und es war auch die Ge­schich­te von Mar­kus Pod­sen­dek und Mar­kus Sem­mel­roth.

 

 

Eigentlich hätte Podsendek beim 24:23-Erfolg des Spitzenreiters vor 1150 Zuschauern gar nicht im Kasten stehen sollen. Doch Arturs Kugis hatte so große Probleme im Rücken- und Nackenbereich, dass er nicht spielen konnte. So kam Podsendek zum Einsatz - und hielt Sekunden vor Schluss den Sieg des TVG fest.
»Ich stehe hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge«, erklärte der Torwart nach der Partie. Klar freute er sich mit seinen Mannschaftskameraden und den vielen mitgereisten Fans über den achten Sieg in Serie. Aber: Podsendek dachte auch an seine ehemaligen Teamkollegen von Groß-Bieberau/Modau. »Ich habe hier fünf Jahre gespielt, habe noch viele Freunde«, sagte Podsendek und gab zu, dass die MSG sich ein Unentschieden an diesem Freitagabend verdient gehabt hätte.

Unterhaltsames Drama

Dritte Bundesliga 27.11.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Bieberau kann sich trotz verlorenen Drittliga-Derbys über ein gutes Spiel freuen

DARMSTADT - Kleinigkeiten machen oft den Unterschied aus. Der eine Fehler zuviel bescherte der MSG Bieberau/Modau eine unglückliche 23:24 (12.13)-Niederlage im Derby der Dritten Handball-Liga gegen den TV Großwallstadt.

Sie hatten alles in die Waagschale geworfen. Doch am Ende eines hochdramatischen Spiels standen die Spieler der MSG Bieberau/Modau am Freitagabend in der Darmstädter Böllenfalltorhalle mit leeren Händen da. Der Sieger, der Tabellenführer aus Großwallstadt, feierte mit seinen 200 mitgereisten Anhängern einen doch sehr glücklichen Erfolg.

Es war wirklich dramatisch, denn ausgerechnet der neben Keeper Martin Juzbasic beste Akteur der Falken wurde zum tragischen Hauptdarsteller. Markus Semmelroth hatte beinahe die Hälfte aller MSG-Tore erzielt, ehe der ehemalige Hüttenberger drei Sekunden vor der Sirene den Ball nur am Pfosten platzierte. „Keinem Spieler hätte ich den Treffer mehr gegönnt“, sagte Thorsten Schmid nach dem Derby. Doch es hatte nicht sollen sein. Die Südhessen hatten den Favoriten eben nur an den Rand einer Niederlage gebracht. Es gab einige Momente, die eine Überraschung verhinderten. „Schade, dass wir in den wichtigen Phasen Fehler gemacht haben. Wie sich die Mannschaft aber immer wieder zurückgekämpft hat, das war schon aller Ehren wert“, sagte Schmid mit Blick auf einige knifflige, unglückliche Aktionen. So verwarf Hrvovje Batinovic beim 21:21 die große Chance zur Führung, als er am ehemaligen Bieberauer Markus Podsendek scheiterte. Die Mainfranken konnten sich hernach bei ihrem Keeper bedanken. Nach seiner Einwechslung konnten die Gäste einen 9:12-Rückstand egalisieren und sogar zur Pause in Führung gehen.

Überhaupt war es die zweite Spielhälfte, in der den 1150 Zuschauern einiges geboten wurde. Leidenschaftliche Abwehrarbeit und enormes Tempo in der Vorwärtsbewegung. Der TVG erwischte nach der Pause den besseren Start, doch die Odenwälder spielten einfach zielstrebig weiter. Mit einem Kempator warfen sich die Falken auf 23:24 heran, ehe die letzte, unglückliche Aktion folgte. Wehgetan hatte den Hausherren eine Phase nach der Pause, als man gleich drei Zeitstrafen hinnehmen musste. „Da haben uns dann die Lösungen gefehlt und Großwallstadt konnte die Führung ausbauen“, haderte MSG-Kapitän Till Buschmann mit dem Beginn der zweiten Halbzeit.

Doch wie viele Beteiligte auch sprach Buschmann von einem packenden Event in der Böllenfalltorhalle, gerade für die Zuschauer. Da schloss sich auch Manager Georg Gaydoul an, der von einer überaus gelungenen Veranstaltung sprach. So ließ sich das sportliche Negativerlebnis allemal verkraften. Ob es in der nächsten Saison zu einer Neuauflage kommt, hängt davon ab, ob der TVG noch in der Liga dabei ist – oder tatsächlich den Aufstieg meistert. „Es ist unser großer Wunsch, aber der Weg ist sehr schwierig“, blieb die Großwallstädter Legende Manfred Hofmann bescheiden.

MSG Groß-Bieberau/Modau unterliegt im Derby der Dritten Liga dem TV Großwallstadt mit 23:24

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

DARMSTADT - Ganz bitter für die MSG Bieberau/Modau. Der Pfosten rettet dem Tabellenführer TV Großwallstadt im Derby der Dritten Handball-Liga Ost einen schmeichelhaften 24:23 (12:13)-Erfolg. Über 1100 Zuschauer verfolgten am Freitagabend in Darmstadt einen bis zum Schluss spannenden Vergleich.

Gut ein Viertel der Zuschauer war mit den Gästen angereist und die hatten die Böllenfalltorhalle akustisch erobert. Und das schon zehn Minuten vor dem Anpfiff. Der Favorit legte auch gleich mit 2:0 vor, wovon sich die Falken aber nicht beeindrucken ließen. Nach neun Minuten stand es 5:5 in dieser von Anfang an schnellen Partie. Und Großwallstadt fand zugleich seinen Meister in Person von MSG-Torwart Martin Juzbasic. Der Kroate machte schon in der Anfangsviertelstunde ein halbes Dutzend Chancen der Mainfranken zunichte. Vorne machte die linke Angriffsseite mit Markus Semmelroth mächtig Dampf. Nach 20 Minuten stand es 9:7 für Bieberau.

Doch natürlich verfügt der Primus über reichlich Qualität und ist zudem mit einer guten Abwehr ausgestattet. So blieb es weiter eng. Auch gingen den Falken zunehmend die Kräfte aus, so dass der TVG das Derby vor der Pause wieder drehte. Nach dem Wechsel ließen sich die Südhessen nicht abschütteln. Doch nach dem 17:17 hagelte es plötzlich Zeitstrafen für die Gastgeber. Mit großer Leidenschaft kämpften sich die Odenwälder ein letztes Mal heran.

Der überragende Semmelroth traf nach 52 Minuten zum 21:21. Danach standen sich die Hausherren leider selber im Weg. Die Chance zur Führung blieb ungenutzt. Das rächte sich. Der ehemalige Bundesligaprofi Michael Spatz sorgte nach einem Abpraller für das 22:24. Die Südhessen antworteten mit einem Kempator, doch fünf Sekunden vor der Sirene traf ausgerechnet Markus Semmelroth (11 Tore) nur den Pfosten. Bitter für die tapferen Falken, die sich mindestens einen Zähler verdient hätten.

Die Handballwelt kann so ungerecht sein: MSG Falken verlieren mit einem Tor gegen den Tabellenführer TV Grosswallstadt

 

Während die einen jubeln, liegt Markus Semmelroth am Boden. Leider traf er in der Schlusssekunde nur den Pfosten, der damit das 24:24-Unentschieden verhinderte. Der Punktgewinn wäre enorm verdient gewesen, denn über die gesamte Partie befanden sich die MSG Falken gegen den Tabellenführer auf Augenhöhe. Doch daraus wurde es leider nichts. Am Ende musste man eine 23:24-Niederlage hinnehmen. Kämpferisch und Einsatzwille, alles legten die Schützlinge von Thorsten Schmid in die Waagschale. Leider wurden diese Bemühungen nicht belohnt.

Mammutaufgabe in der Stadt

Dritte Bundesliga 24.11.2017

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Spiel gegen TV Großwallstadt fordert Bieberau/Modau auf und neben dem Feld

DARMSTADT - Es ist wieder Zeit für Drittliga-Handball in der Darmstädter Böllenfalltorhalle. Klares Zeichen dafür, dass für die MSG Groß-Bieberau/Modau ein besonderes Spiel ansteht. Mit dem TV Großwallstadt kommt am Freitagabend (20 Uhr) ein siebenfacher Deutscher Meister. Das ist fast 30 Jahre her, aber der gefallene Altmeister erlebt ein neues Hoch und steht derzeit an der Spitze der Dritten Liga.

Nach mäßigem Start und einem Trainerwechsel (Manfred Hofmann für Heiko Karrer) gewann der TVG zuletzt siebenmal in Folge und kommt dementsprechend als Favorit nach Darmstadt. „Großwallstadt hat nicht nur die mit Abstand beste Mannschaft der Liga, sie sind auch die einzigen, die unbedingt hoch wollen“, schätzt Georg Gaydoul den Kontrahenten ein. Der Manager der Odenwälder Spielgemeinschaft steht wieder mal vor einer Mammutaufgabe, wenn es gilt, rund 1000 Zuschauer zu betreuen. Nur machbar mit einer Schar freiwilliger Helfer.

Mit dem Abstieg der MSG Groß-Umstadt in die Oberliga ging das südhessische Derby schlechthin verloren, nun hofft man auf zahlreiche Anhänger aus Mainfranken sowie aus Darmstadt und Umgebung. Bisher ging die Rechnung immer auf. Der sportliche Höhenflug der Gäste tut da sein Übriges.

Bei der MSG selbst sind die Ergebnisse nach der Neugestaltung des Kaders noch unbeständig. „Es war klar, dass wir nach dem Umbruch Zeit benötigen. Doch das Entwicklungspotenzial der Mannschaft ist sichtbar und wird sich auch in den nächsten Spielen zeigen“, sagt Trainer Thorsten Schmid, der nach dem bitteren 22:34 zuletzt beim HC Erlangen II verspricht: „Gegen Großwallstadt werden wir uns hundertprozentig anders präsentieren.“

 

Das hofft auch Georg Gaydoul, dem es dabei auch um die Außenwirkung beim Gastspiel in der Stadt geht: „Bei so einem emotionalen Vergleich geht es gut zur Sache. Wir hoffen, eine hochinteressante Sportveranstaltung präsentieren zu können“.

Großwallstadt hat einen ausgeglichenen, aber jungen Kader. Angeführt wird das Team vom ehemaligen Bundesliga-Spieler Michael Spatz, der mit 129 Treffern bester Schütze der Liga ist. Für die strategischen Momente und den Zusammenhalt der zuletzt bärenstarken Abwehr sorgen die Zwillinge Lars und Tom Spieß. Auch Mario Stark ist nur schwer in den Griff zu bekommen. Alle drei wurden übrigens im Großwallstädter Handballleistungszentrum ausgebildet.

Gleiches gilt für die MSG-Spieler Kris Jost, Maik Lebherz, Jonas Dambach und Dzuigas Jusys. Man darf gespannt sein auf diesen Vergleich, für den es noch reichlich Karten an der Abendkasse gibt. „Es wird keiner heimgeschickt“, verspricht Gaydoul augenzwinkernd.