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Drittligist feiert 30:27-Erfolg bei Germania Großsachsen und rückt ins Mittelfeld

Bernd Kalkhof im Darmstädter Echo vom 04.11.

GROSSSACHSEN - (kaf). Wichtiger Erfolg für die MSG Bieberau/Modau. Bei der Germania Großsachsen setzten sich die Odenwälder am Ende souverän mit 30:27 (17:14) durch und stellten mit dem zweiten Auswärtssieg Anschluss ans Mittelfeld der Dritten Handball-Liga Ost her.

 

Robin Büttner
Markierte die meisten Treffer beim Sieg in Großsachsen: Robin Büttner
(Archivfoto: Jürgen Pfliegensdörfer)


Das Derby an der Bergstraße am Freitagabend begann schleppend. Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um sich aufeinander einzustellen. Etwa nach 20 Minuten bekam die Deckung der Falken, die mit 2:5 zurückgelegen hatten, immer besseren Zugriff auf Großsachsens Rückraumakteure. So bekam man auch den torgefährlichen Halblinken Phillip Schulz (3 Tore) in den Griff. Zudem konnten die gefährlichen Anspiele an den Kreis verhindert werden. Der Lohn war eine 16:11-Führung nach 27 Minuten. Und offenbar hatte Trainer Thorsten Schmid in der Kabine auch die richtigen Worte gefunden. Denn dieses Mal gab es mit dem Wiederanpfiff kein böses Erwachen. Ruhig und besonnen, aber höchst zielstrebig setzten die Südhessen die Partie fort. So führten sie nach einer Dreiviertelstunde immer noch mit vier Treffern. Die Defensive um den guten Keeper Martin Juzbasic hatte den Konkurrenten weitgehend im Griff.

Vorne sorgten die Linkshänder Till Buschmann und Robin Büttner sowie Kreisläufer Benjamin von Stein für die wichtigen Akzente. So blieb der Vorsprung von drei bis vier Toren bestehen. Spätestens in der 57. Minute sorgte Büttner mit dem 29:23 für die Entscheidung. Mit dem verdienten Erfolg schloss die MSG (10:12 Punkte) an die auf Platz neun rangierende Germania (11:13 Punkte) auf.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Buschmann 6, Semmelroth 5, Weber 1, Büttner 9/2, Batinovic 3 von Stein 6, Florian Bauer, Rivic, Dambach, Ahrensmeier, Lucas Bauer, Arnold; Haupttorschützen Germania: Hildebrandt 5, Triebskorn 4;

Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 5/3 und 3/2, Zuschauer: 350.