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25. Februar 2013  | hps

Quelle: Darmstädter Echo

 

Jung und Alt ergänzen sich erfolgreich

 

Handball, Dritte Liga – Groß-Bieberau klettert nach 32:27 gegen Konstanz auf Rang vier

 

„Einer der Hauptgründe ist, dass die ganzen Jungen ein Jahr älter geworden sind“, lüftete Spielertrainer Florian Bauer das Erfolgsgeheimnis der Odenwälder. Und da auch die Routiniers ihren Mann standen, war die HSG Konstanz am Samstagabend vor der mageren, jedoch begeisterten Kulisse kein Hindernis beim Sprung auf Platz vier in der Dritten Handball-Bundesliga. Starke Rückrunde, zu Hause ungeschlagen, keine Verletzten: Den Sieger beseelt ein Lauf. Bauer: „Da kann man nicht meckern, sie haben gut gespielt heute die Jungs.“

Umgekehrte Vorzeichen beim Gegner. Das Sieger-Gen der Vorrunde bei Konstanz ist defekt. Faden verloren, Verletzte, Grippekranke. Auf der Fahrt nach Groß-Bieberau erwischte es noch Trainer Daniel Eblen, der in Höhe Balingen wegen einer Magen-Darm-Infektion umkehrte.

Die technisch versierten, körperlich unterlegenen Gäste, die 20 Minuten den Ball laufen ließen (9:9), lebten vom schmächtigen, dennoch mächtigen Spielgestalter Yannick Schatz (11/7), der sieben von acht Siebenmetern verwandelte. Nach der Pause fehlten Kraft und Inspiration.

Groß-Bieberaus Trumpf-Ass hieß Torhüter Markus Podsendek, der reaktionsschnell hielt. Linkshänder Till Buschmann (3) und der Halblinke Alexander Lemke (4) vor der Pause, der quirlige Linksaußen Yannick Göbel (7) und nach dem Wechsel verstärkt die Rybakow-Brüder – Alexej (4) am Kreis und Dennis (3) als Anspielstation und Schütze – mischten Talent mit Routine. Michael Malik, im Angriff zu ungestüm, war als Siebenmeter-Schütze (6/6) erfolgreich.

Die Offensive ist noch zu optimieren – Übersicht und Wurfkontrolle. Sie spielte sich nach reichlich Ballverlusten erst nach dem Wechsel frei (25:21/49.). Die Abwehr versah in den ersten 17 Minuten, als die Jungen standen, harmonisch ihre Pflicht. Und dann in der Schlussphase der ersten sowie zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Routiniers um Spielertrainer Bauer ran mussten. Auf der Zielgeraden wurde es ein klarer Erfolg. Am Freitagabend (20 Uhr) muss die Groß-Bieberau die Reifeprüfung nun auswärts beim TV Kirchzell (Sechster) bestätigen.