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Dritte Bundesliga 28.10.2016 / Darmstädter Echo

 

Von Bernd Kalkhof

HANDBALL Groß-Umstadt erwartet ungeschlagene Eintracht aus Hildesheim, Bieberau/Modau im Derby Kirchzell

GROSS-UMSTADT/GROSS-BIEBERAU - Zeitgleich tragen die beiden südhessischen Handball-Drittligisten ihre Heimspiele aus. Dabei bekommt es die MSG Groß-Umstadt mit dem ungeschlagenen Tabellenführer Eintracht Hildesheim zu tun. Die MSG Bieberau/Modau empfängt Schlusslicht TV Kirchzell zum Derby.

Ungleich leichter dürfte es die MSG Bieberau/Modau am Samstag (19 Uhr,, Großsporthalle „Im Wesner“) haben. Es kommt das Liga-Schlusslicht TV Kirchzell zum Odenwald-Derby. Nachdem Trainer-Urgestein Gottfried Kunz aufhörte, versucht sich nun Aufbauspieler Andreas Kunz als Spielertrainer beim Traditionsklub. Bisher gelang dem jungen Team kein Punktgewinn. Den nach jeder Saison eintretetenden personellen Aderlass konnte man bislang mit Einsatzbereitschaft und hohem Engagement begegnen. In dieser Spielzeit hat das noch nicht so richtig geklappt.

„Wir sind noch nicht in der Lage, die Fehler des Gegners konsequent auszunutzen“, erklärte Andi Kunz nach der bitteren 18:22-Niederlage gegen den TV Gelnhausen vor zwei Wochen. Besonders hadert der langjährige Bundesligaspieler mit dem fehlenden Selbstvertrauen seiner Talente.

Ganz anders ist die Ausgangslage der MSG Bieberau/Modau, die sich mit 8:4 Punkten noch oben orientiert. Für die Gastgeber zählt in diesem Prestigevergleich nur ein Sieg. Auch weil Trainer Ralf Ludwig viel mehr personelle Alternativen besitzt.

 

Die MSG Groß-Umstadt sieht sich am Samstagabend (19 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) in der Außenseiterrolle. Nach dem souveränen 29:22-Erfolg in Leipzig stehen die Südhessen mit 6:6 Zählern entspannt im Mittelfeld der starken Staffel. „Wir haben gegen Hildesheim nichts zu verlieren“, erklärt Trainer Tim Beckmann vor dem Vergleich mit Ligaprimus Eintracht Hildesheim, der bisher alle seine sieben Partien gewonnen hat. Beim 23:22 zuletzt im Spitzenspiel vor über 1700 Zuschauern gegen den TV Großwallstadt überzeugten die Niedersachsen besonders mit ihrer sehr beweglichen und aggressiven 3-2-1-Abwehrformation.

Beckmann hat Respekt vor starken Einzelkönnern

„Der Tabellenplatz gibt wieder, was die Mannschaft zu leisten vermag. Hildesheim hat kein großes spielerisches Konzept, lebt aber von seiner hohen individuellen Klasse“, zeigt Beckmann gehörig Respekt vor den starken Einzelkönnern wie Kapitän Robin John oder die griechischen Legionäre Nikolaos Tzoufras und Adam Papadopoulos. Zudem haben die Gäste mit Jakub Lefan einen der besten Torhüter der Liga.

„Wenn wir einen Super-Tag erwischen, ist mit Sicherheit was drin für uns“, gibt sich der Trainer durchaus kämpferisch. Auch wenn er am Samstag auf Distanzwerfer Markus Eisenträger (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten muss.