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Dritte Bundesliga 31.10.2016

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

GROSS-BIEBERAU - Schon oft hatte sich die MSG Bieberau/Modau am TV Kirchzell die Zähne ausgebissen. Der kleine Handballverein aus dem bayrischen Odenwald verstand es immer, aus ganz wenig Möglichkeiten ganz viel zu machen. Doch nach dem lockeren 33:24 (17:11)-Heimsieg der MSG am Samstagabend vor gut 500 Zuschauern muss man sich ernsthaft Gedanken machen über den Verbleib des TV in der starken Dritten Liga. Bis auf Spielertrainer Andreas Kunz und Kreisläufer Dino Corak hatte Kirchzell sportlich nicht viel zu bieten und war gegen den Tabellenfünften letztendlich chancenlos.

 

Die 6:0-Abwehrformation der Falken schirmte Kirchzells rechte Angriffsseite mit Lucas Bauer (1 Tor) und Phillip Baier (kein Tor) ab und hatte auch den Rest recht gut im Griff. Viele Würfe wurden Beute des aufmerksamen Torwarts Martin Juzbasic, der mehrfach den direkten Gegenstoß einleitete. Nach dem 6:4 baute die MSG ihren Vorsprung nach 18 Minuten stetig aus, der bei besserer Chancenverwertung zur Halbzeit noch höher als 17:11 hätte ausfallen können.

 

Auch wenn sich Kirchzell nach dem Wechsel weiter mühte, die Südhessen hatten das Schlusslicht immer im Griff. Nach 39 Minuten stand es 19:13, ehe der Vergleich etwas zerfahrener wurde. Nach einer guten Dreiviertelstunde sorgte Darren Weber, der mit zehn Treffern bester Werfer war, mit dem 25:17 für die endgültige Entscheidung. Neben Weber und Juzbasic gefiel Routinier Benedikt Seeger mit viele guten Entscheidungen.

 

MSG-Manager Georg Gaydoul lobte das druckvolle und schnelle Angriffsspiel seiner Mannschaft. „Das Ergebnis hätte noch deutlicher ausfallen können. Für Kirchzell wird es echt schwer in dieser Saison, dass ist wirklich schade“, hatte Gaydoul auch den langjährigen Weggefährten sorgenvoll im Blick.

 

Der war mit komplettem Kader chancenlos, obwohl bei der MSG mit Maxi Schubert, Robin Büttner und Michael Malik wichtige Kräfte fehlten, die man in den kommenden Wochen brauchen wird, wenn die ehemaligen Zweitligisten HF Springe und Eintracht Hildesheim in die Großsporthalle kommen.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Seeger 6, Kossler 5, Lorenz , Zele 3, Weber 10/4, Jost 3, von Stein 1, Buschmann 1, Göttmann und Kovacs, Haupttorschützen TVK: Kunz 8/4, Corak 6 und Spross 5, Zeitstrafen: 3/2, Siebenmeter: 4/4 und 4/4, Zuschauer: 520.