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Dritte Bundesliga 07.11.2016

 

Eine starke Leistung zeigte nicht nur Lukas Lorenz beim Heimsieg der MSG Bieberau/ Modau gegen Springe. Der Kreisläufer erzielte sechs Treffer.	 Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 
 
Eine starke Leistung zeigte Lucas Lorenz. Dem Kreisläufer gelangen sechs Treffer.

Von Bernd Kalkhof/ Darmszädter Echo


GROSS-BIEBERAU - Schade, dass an diesem Sonntagnachmittag nur 400 Zuschauer in der Großsporthalle waren. Doch die hatten ihr Kommen keineswegs bereut. Im Gegenteil, sie erlebten eines der stärksten Handballspiele der MSG Bieberau/Modau seit Jahren. „Das war eines der besten Aufeinandertreffen das ich jemals coachen durfte. Ich bin noch richtig geflasht wegen des enormen Tempos und der hohen Qualität“, schwärmte MSG-Trainer Ralf Ludwig nach dem 32:28 (15:13) gegen die HF Springe.

Der Zweitliga-Absteiger quittierte bereits die fünfte Niederlage. Alleine, es erschloss sich dem Betrachter nicht, warum. Eine eingespielte Mannschaft mit hohem Tempo und sicherem Passspiel. Die Falken sahen sich einem starken Kontrahenten gegenüber, doch man hatte damit gerechnet. Die Abwehr im 6:0-Verband arbeitete leidenschaftlich. Doch den Vogel schoss Martin Juzbasic ab. Der MSG-Torwart wurde zur kaum überwindbaren Hürde für die Niedersachsen. Der Kroate parierte 19 Bälle.

Nach der Pause gelingt der bessere Start

Frühzeitig kamen die Odenwälder so zu einfachen Gegenstoßtoren, führten nach elf Minuten 6:2. Doch nach 20 Minuten gingen ob des hohen Tempos ein wenig die Kräfte aus. Die Gäste um die vorzüglichen Antreiber Amer Zildzic und Tim Otto konnten bis zur Pause auf zwei Treffer verkürzen

Nach dem Wechsel erwischten die Südhessen den weitaus besseren Start und erhöhten innerhalb von zehn Minuten auf 23:18. Springes Trainer Oleg Kuleschov, der 1997 als Spieler mit Russland Weltmeister wurde, bediente sich einer Auszeit. Nach dem Vergleich haderte der ehemalige Aufbauspieler mit der Lethargie seiner Spieler direkt nach dem Seitenwechsel.

Die MSG war indes auch in den letzten 20 Minuten nicht mehr aufzuhalten. Nach 49 Minuten stand es 28:21, ehe die Falken etwas nachließen. Springe kam zu einem besseren Ergebnis.

Doch das hatten sich die Gäste auch verdient. Es war eine Augenweide, mit welchem Tempo beinahe fehlerfrei der Ball nach vorne getrieben wurde. 60 Minuten lang von beiden Teams. Die MSG betrieb allerbeste Werbung für das Heimspiel am nächsten Samstag (19 Uhr). Dann kommt der ungeschlagene Tabellenführer Eintracht Hildesheim in die Großsporthalle.

MSG: Juzbasic und Khan (im Tor), Seeger 1, Zele 6, Schubert 5, Kossler 5, Lorenz 6, von Stein, Büttner 2, Buschmann 4, Weber 3/1, Göttmann und Jost, Haupttorschützen HF: Hinz 8/5, Otto 5, Zildzic 4 Zeitstrafen: 1/1, Siebenmeter: 3/1 und 7/5, Zuschauer: 400.