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Nach neun Siegen in Folge ist die Serie des Eintracht-Teams im zehnten Spiel der Saison gerissen. Bei der MSG Groß Bieberau/Modau musste sich Eintracht am Ende nach einem intensiven und hochklassigen Spiel mit 29:27 geschlagen geben. Die Hildesheimer ließen gegen den starken MSG-Torhüter zu viele klare Torchancen aus, um die Punkte einfahren zu können. Die Falken aus Groß Bieberau konnten in dem Spiel deutlich unterstreichen, dass sie zu den besten vier Teams der Liga gehören. Eintracht bleibt nun mit 18:2 Punkten Tabellenführer der 3. Liga Ost, muss aber in der kommenden Woche gegen den nächsten Aufstiegskandidaten des HC Elbflorenz in eigener Halle wieder punkten, um auf Rang eins zu bleiben.


Von Beginn an war zu erkennen, dass es heute ein Duell der Torhüter werden würde. MSG-Torhüter Martin Juzbasic und Eintracht-Keeper Jakub Lefan sollten heute im Mittelpunkt stehen. Vor allem im ersten Durchgang lieferten sich beide ein Duell um die meisten parierten Bälle. Auch Pascal Kinzel war erneut als Siebenmeterkiller erfolgreich. Die starke Leistung des Torhüter der Gastgeber bedeutete aber auch gleichzeitig, dass die Eintracht-Mannschaft die eine oder andere klare Torgelegenheit ausließ. Die erste Hälfte verlief dabei sehr ausgeglichen. Während zunächst Eintracht vorne lag, erspielten sich die Gäste eine 9:7-Führung. Die Mannschaft um Kapitän Robin John drehte nach einem Time-Out aber wieder die Partie und lag mit 10:11 und 13:14 vorne. Doch zur Pausensirene hatten die Gastgeber zum 15:15 egalisiert, sodass auch die zweite Halbzeit Spannung versprechen sollte.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber stets einen kleinen Vorteil für sich. Eintracht ließ gute Torchancen aus, vergab Siebenmeter und konnte in der Defensive gegen die körperlich robusten Falken nicht so sicher agieren wie zuletzt. Groß Bieberau ging über 19:17 in der 46. Spielminute sogar mi 23:19 in Führung. Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck stellte daraufhin seine Mannschaft in einer Auszeit neu ein und hatte damit Erfolg. Sein Team stellte mit drei Treffern den Anschluss zum 23:22 her und blieb auch bis zum 26:25 am Ball. Doch auch die Gastgeber stellten sich für die Schlussphase noch einmal neu ein und zeigten in der Schlussphase schließlich die bessere Leistung. Am Ende stand ein 29:27 auf der Anzeigetafel, dass die erste Saisonniederlage für Eintracht bedeutete. Nach einem guten Saisonstart hat das Team nun gegen einen starken Gegner den ersten Dämpfer bekommen. Jetzt gilt es, im kommenden Topspiel gegen den HC Elbflorenz, zurück in die Erfolgsspur zu kommen.

 

Pascal Kinzel, Jakub Lefan - Lukas Schieb, Andreas Simon, Max Berthold, Robin John, Maurice Lungela, Jakub Strýc, Niko Tzoufras, Kenny Blotor, Lothar von Hermanni, Adam Papadopoulos, Georgios Kolovos, Ivan Kucharik