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22. März 2013  | kaf
Quelle: Darmstädter Echo
 

Spielgemeinschaft mit dem TSV Modau

Handball – TSG Groß-Bieberau stellt Weichen für die Zukunft in Liga drei – TV Groß-Umstadt im Pokal-Finalturnier


Bevor es für die TSG Groß-Bieberau sportlich weitergeht, wird an diesem Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des Drittligisten eine Weiche gestellt. Die Odenwälder wollen mit dem TSV Modau (Bezirksoberliga) ihre Kräfte sportlich und wirtschaftlich bündeln. Der Partner hat bereits für die Spielgemeinschaft gestimmt, nun sollen die TSG-Mitglieder Grünes Licht geben.

Georg Gaydoul, Groß-Bieberaus umtriebiger Manager, ist sich sicher, dass das gelingt: „Um uns in der Dritten Liga dauerhaft zu etablieren, brauchen wir endlich einen sportlichen Unterbau. Langfristig wollen wir auch die finanziellen Rahmenbedingungen verbessern. Ich denke, es haben alle begriffen, dass wir großen Nutzen aus dieser Vereinigung ziehen können.“

Die Spielgemeinschaft soll in der nächsten Runde mit drei Männer-Mannschaften an den Start gehen. Die zweite Mannschaft soll schnellstmöglich in die Landesliga aufsteigen. So könnte das Projekt interessant für Talente werden. „Wir schaffen für beide Vereine eine Win-Win-Situation. Daher war bei uns das Echo sehr positiv“, berichtet Modaus Sprecher und Mäzen Michael Rodenhäuser nach der einstimmigen Entscheidung seines Vereins. Im Jugendbereich arbeiten beide Clubs in der JSG Gersprenztal seit Jahren zusammen im Verbund mit TV Reinheim und TV Wersau.

Am Samstagabend (19.30 Uhr, Sporthalle Wiesbadener Straße) möchte Drittligist TSG Groß-Bieberau Platz fünf untermauern. „Das war von vornherein unser Ziel, aber viele haben uns das gar nicht zugetraut. Nun brauchen wir noch zehn Punkte, um den Platz endgültig zu sichern“, betont Florian Bauer. Der Spielertrainer sieht beim Aufsteiger gute Chancen.

Die HSG Nieder-Roden ist Neunter, besitzt mit 22:24 Zählern aber lediglich drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Druck ist also genügend vorhanden beim Aufsteiger. Trainer Alexander Hauptmann (früher TV Kirchzell) kennt den Gegner genau. Deshalb rechnet Florian Bauer mit überraschenden Abwehr-Varianten: „Zuletzt haben sie ab und an eine sehr aggressive 3:3-Formation gespielt. Da müssen wir die Ruhe bewahren.“

Beim 30:28 in Groß-Umstadt war auf die starke 6:0-Abwehr Verlass. Eine schnelle Rückwärtsbewegung muss dazu kommen. Schließlich gehört der Gegner zu den schnellsten der Liga. Unter der Woche fehlten Michael Malik und Till Buschmann erkältet, Alexej Rybakow zwickt die Wade. Alle sollen aber in Nieder-Roden spielen.