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Dritte Bundesliga 10.03.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL

Beendet Groß-Bieberau seine Negativserie in Kirchzell?

SÜDHESSEN - Für die MSG Bieberau/Modau läuft es derzeit mehr schlecht als recht. Aus den letzten sechs Partien konnten die Odenwälder gerade mal einen Zähler gutschreiben. Besonders enttäuschend verlief der Ausflug nach Burgwedel, wo sich die Falken bei der 19:28-Pleite gleich 40 technische Fehler und Fehlwürfe erlaubten. So kann man in der Dritten Liga kein Spiel gewinnen. „Es ist eigentlich nicht zu glauben, aber der Mannschaft fehlt offensichtlich derzeit jedes Selbstvertrauen. Die Abläufe stimmen nicht und wir treffen einfach schlecht“, hadert Manager Georg Gaydoul mit der derzeitigen Verfassung des Teams. Es sollte schnell wieder in Tritt kommen, denn sonst könnte es am Samstag (19.30 Uhr, Parzivalhalle) eine Blamage geben. Dann wartet nämlich das abgeschlagene Schlusslicht TV Kirchzell auf die Falken. Die Bayern um Spielertrainer Andi Kunz haben erst fünf Zähler auf dem Konto. Schon lange planen die Unterfranken für die Oberliga. Das Hinspiel Ende Oktober war eine eindeutige Sache, die MSG gewann mit 33:24. Doch zu diesem Zeitpunkt war das Team um Trainer Ralf Ludwig auch in einer Klasse-Form.

MSG Groß-Umstadt bei Drittliga-Tabellenführer Hildesheim gefordert

Die MSG Groß-Umstadt steckt weiterhin mitten im Abstiegskampf der Dritten Handball-Liga Ost. Nach dem so wichtigen 25:19-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten SG Leipzig will der Tabellenvorletzte nachlegen, um die Abstiegsränge so schnell wie möglich zu verlassen. Am Sonntag (17 Uhr) treten die Südhessen aber erstmal als klarer Außenseiter in Niedersachsen an. Denn dann ist das Team von Trainer Tim Beckmann beim Ligaprimus Eintracht Hildesheim gefordert. Der Tabellenführer ist in der eigenen Volksbank-Arena eine Macht. Elfmal trat das Team um Torjäger Robin John (146 Tore) vor seinem euphorischen Publikum auf, elfmal ging es als Sieger vom Platz. Allerdings muss Hildesheim weiter eifrig liefern, soll der Sprung in die Zweite Liga klappen. Im knappen Meisterschaftsrennen trennen die Niedersachsen und HC Dresden lediglich einen Zähler. Hohe Bedeutung wird das direkte Duell der Ausnahmemannschaften am 31. März haben. Doch zuvor muss alles gewonnen werden.

Entsprechend aussichtslos wirkt die Ausgangsposition für Groß-Umstadt. Zudem hat die MSG auswärts erst karge drei Zähler eingefahren. Zwar fehlt beim Tabellenführer Defensivspezialist Jakub Strýc, doch auch dieser Ausfall wird an der Überlegenheit der spielstarken Gastgeber wenig ändern. „Uns erwartet ein richtig harter Brocken. Hildesheim deckt bislang eine herausragende Abwehr und spielt im Angriff unglaublich durchschlagskräftig. Wir werden aber alles riskieren und volles Risiko gehen. Anders haben wir wahrscheinlich keine Chance“, mutmaßt MSG-Trainer Tim Beckmann. Fehlen werden Hanno Vöhringer und Sven Rinschen.