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Dritte Bundesliga 04.09.2017

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL MSG Bieberau/Modau unterliegt im Derby gegen Leutershausen mit 26:29 / Wurfschwäche setzt sich fort

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Bieberau/Modau verlor auch ihr zweites Saisonspiel in der Dritten Handball-Liga Ost. Auch bei der 26:29 (13:13)-Niederlage gegen Zweitliga-Absteiger SG Leutershausen blieben viele gute Möglichkeiten liegen.

 

Die MSG konnte sich am Sonntagnachmittag vor heimischer Kulisse zwar steigern, musste letztendlich aber erneut einer zu fahrigen Chancenverwertung Tribut zollen. Weit über 500 Zuschauer hatten sich zum Derby gegen den ehemaligen Bundesligisten von der Bergstraße eingefunden, und viele dürften sich nach 60 hitzigen Spielminuten wohl an die 24:28-Niederlage vor einer Woche gegen Coburg erinnert haben. Nach einem 0:2-Rückstand spielten die Falken wieder eine formidable erste Viertelstunde. Auch nach 18 Minuten führten die Südhessen noch 9:5, ehe bei einigen Leistungsträgern erneut die Kräfte schwanden.

 

Bester Werfer der MSG Bieberau/Modau:Hrvoje Batinovic kann aber trotz seiner zehn Tore die 26:29-Niederlage gegen die SG Leuterhausen nicht verhindern. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

 

Philipp Bauer stellt MSG vor Probleme

 

Es folgte die Aufholjagd der Gäste, die im Gegensatz zur MSG nach 20 Minuten den kompletten Rückraum wechseln konnten. Gerade der druckvoll agierende SG-Antreiber Philipp Bauer (7 Tore), stellte die Falken-Defensive vor große Probleme, gleiches galt für den quirligen Außen Niklas Ruß (12/6). Ärgerlich für die Gastgeber: Trotz mehrerer Überzahlsituationen wurde der Vorsprung noch kurz vor der Pause verspielt. Da fehlte es eindeutig an eingespielten Lösungen in der Offensive. „Wir wollten nach der Pause mehr Konsequenz im Rückzugsverhalten und im Torabschluss zeigen, doch das ist uns nur teilweise gelungen“, haderte Trainer Thorsten Schmid mit dem Auftakt der zweiten Halbzeit. Zielstrebig präsentierten sich da nur die Gäste, die innerhalb von nur zwei Minuten auf 16:13 enteilten.

Nun folgte die schwächste Phase der Gastgeber. Ohne Druck und den nötigen Mumm im Torabschluss, so war die SG-Defensive um den immer besser werdenden Keeper Alexander Hübe nicht zu bezwingen. Erst nach dem 14:17 rappelte man sich auf und verkürzte auf 17:18. Daran hatte Torsteher Martin Juzbasic großen Anteil. Leutershausen fabrizierte nun auch schwache Abschlüsse, doch die Odenwälder wussten dies aufgrund der eigenen Wurfschwäche nicht zu nutzen. Leutershausen traf sechsmal in Folge. Bieberau kämpfte zwar unverdrossen, dabei überzeugte besonders Hrvoje Bartinovic, der sich vom Rückstand nicht beirren ließ. Doch am Ende halfen auch sein zehn Treffer nicht für Zählbares.