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Dritte Bundesliga 20.10.2017

 

Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist MSG Bieberau/Modau will gegen Bruchköbel die Derby-Pleite in Nieder-Roden vergessen lassen

GROSS-BIEBERAU - Die MSG Groß-Bieberau/Modau will sich am Samstag im Heimspiel gegen die SG Bruchköbel (19 Uhr, Sporthalle Im Wesner) für den schwachen Auftritt bei der HSG Nieder-Roden rehabilitieren. Die 19:30-Pleite beim Nachbarn im Rodgau tat dem Handball-Drittligisten weh.

 

Der Auftritt bei der HSG Nieder-Roden hat einige Spuren hinterlassen. „Wir sind nach dem 5:5 voll unter die Räder gekommen. Wenn man so ein Spiel dann mit fünf oder sechs Gegentoren verliert, geht das in Ordnung. Aber uns hat am Ende schon Engagement und Willen gefehlt“, hadert auch Robin Büttner mit der heftigen Klatsche.

 

Treffsicher: Der 21 Jahre alte Außenspieler Robin Büttner zählt bisher zu den stabilen Leistungsträgern bei der MSG Groß-Bieberau. Der Handball-Drittligist hofft nach wechselhaften Leistungen am Samstag auf einen Heimsieg gegen die SG Bruchköbel. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Außenspieler Büttner derzeit zweitbester Werfer

 

Der Rechtsaußen der MSG gehörte im Rodgau noch zu den Leistungsträgern, war aber hernach ebenfalls ratlos: „Der Grund für unseren Einbruch ist schwer zu erklären, das war einfach ein gebrauchter Tag“, hat Büttner das Negativerlebnis abgehakt. Mit 42 Toren ist der Arheilger zweitbester Werfer der Falken, nur Markus Semmelroth traf öfter (43). Trotz seiner 21 Jahre konnte der Außenspieler in allen bisherigen Partien überzeugen, was sich aber schon in der Vorbereitung andeutete.

 

Nun richtet sich sein Blick auf den bisher so erfolgreich aufspielenden Aufsteiger aus Bruchköbel. Die SG steht mit 7:7-Zählern derzeit sogar besser da als die Odenwälder. Einige altgediente Leistungsträger wie Ante Vuko haben nach der Meisterschaft aufgehört, dafür hat sich der Neuling gut verstärkt. Sergej Zutic, Edi Pranic, Max Kraushaar und Jonas Ulshöfer zeigten bisher eine starke Form. Besonders auf den früheren Hüttenberger Kraushaar, der lange verletzt war, sowie Spielgestalter Ulshöfer muss die MSG-Defensive aufpassen. „Das wird kein Selbstläufer, Bruchköbel ist gut aufgestellt. Trotzdem ist unser Ziel, zwei Punkte zu holen. Es wird schließlich in den kommenden Wochen nicht leichter“, erklärt Büttner mit Blick auf die schweren Aufgaben in Bad Neustadt und gegen den SC Magdeburg II.