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HSC Coburg

 

Die 2. Mannschaft der Coburger Handballer muss sich in der 3. Liga Ost dem Tabellennachbarn MSG Groß-Bieberau/Modau mit 20:23 beugen. Nach klarer Überlegenheit folgt nach der Pause der Einbruch.

Coburg - Zum Auftakt im neuen Jahr setzte es für die Reserve de HSC 2000 Coburg in der 3. Liga Ost eine ganz bittere Heimniederlage gegen den punktgleichen Rivalen aus Groß-Bieberau. Dieser entführte nach einem klaren Rückstand am Ende doch noch die Punkte, nachdem der HSC ab kurz nach dem Seitenwechsel einfach nichts mehr zustande brachte und mit völlig unkonzentriertem Spiel den zunächst sicher scheinenden Erfolg leichtsinnig aus der Hand gab.

Coburg ist mit Rang 12 zwar immer noch am sicheren Ufer, vergab jedoch die große Chance, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern und wurde von Großsachsen (10.) überholt, das mit 27:24 Toren seine Chance gegen Eintracht Baunatal (8.) nutzte. Auch der HSC Bad Neustadt überholte mit dem 23:21-Erfolg über Anhalt Bernburg die Coburger, während der SC Magdeburg II (5.) aufgrund des 30:26-Erfolges mit dem bisherigen Dritten aus Nieder-Roden die Plätze tauschte.

HSC 2000 Coburg II - MSG Groß-Bieberau/Modau 20:23 (8:5). Am Ende waren die wenigen HSC-Fans im weiten Rund der HUK-Coburg Arena genau wie wohl auch die Mannschaft selbst maßlos darüber enttäuscht, dass Coburg nach einer überaus dominanten ersten Halbzeit nach dem Seitenwechsel innerhalb kurzer Zeit nicht nur seine Überlegenheit aufgegeben, sondern auch noch die Punkte verschenkt hatte.

Fehler häufen sich

Nach tollem und sehr hoffnungsvollem Spiel wurde die fast felsenfeste Abwehr der Coburger nach dem deutlichen 11:6-Vorteil (34.) immer löchriger und im bis dahin gut harmonierenden Angriff häuften sich nicht nur die technischen Fehler, es wurden auch eine ganze Menge bester Tormöglichkeiten nicht genutzt.

Die zunächst klar im Hinterhalt liegenden Südhessen witterten nunmehr Morgenluft und hatten gegen das unverständlicher Weise nachlassende Spiel der Gelb-Schwarzen keine große Mühe, innerhalb von nur knapp zehn Minuten bei 13:13 den Gleichstand zu erzielen. Coburg wurde immer hektischer - die technischen Fehler häuften sich - und ließ nach der ersten Gästeführung (14:15, 46.) viele gute Tormöglichkeiten aus, zum Teil sogar völlig frei stehend. Eine da noch mögliche Wende war allein schon deshalb nicht möglich.

Die Akteure des völlig konsternierten HSC-Trainers Martin Röhrig fanden einfach nicht mehr zur guten Leistung zurück und mussten letztlich eine völlig unnötige Niederlage hinnehmen, obwohl dem Trainerduo ein an sich starkes Aufgebot zur Verfügung stand. Ob es letztlich vielleicht mitentscheidend war, dass neben dem "Scharfschützen" Andreas Wolf auch noch Benedikt Kellner fehlte, der im Länderspiel mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft in Frankreich dabei war, darüber wurde anschließend spekuliert.

Franken-Derby im Kopf

Wie es nach 35 minütiger klarer Überlegenheit zu dieser ominösen Niederlage kommen konnte, wird schnell intern aufzuarbeiten sein, ehe es am kommenden Freitag um 20 Uhr zu Hause zum Franken-Derby gegen den HC Erlangen II kommt.

 

HSC 2000 Coburg II: Tim Titze, Patryk Foluszny (Tor); Felix Sproß (3), Lukas Wucherpfennig (8/4), Nikola Franke (1), Lukas Dude (3), Maximilian Drude (2), Jonathan Rivera, Christopher Härtl (2), Jakob Knauer (1), Dominik Bühler, Kenny Schramm.

Schiedsrichter: Fabian Friedel (Aue) / Rick Hermann (Zschorlau).

Zuschauer: 72. - Siebenmeter: 5/4 - 4/4. - Zeitstrafen: 5/2. - Disqualifikationen: 0/1.