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Dritte Bundesliga 09.04.2018

 

Acht Tore steuert Robin Büttner (am Ball) zum  Groß-Bieberauer 28:25-Erfolg im Drittliga-Derby gegen den TV Großsachsen bei. 	Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 
Derzeit in sehr guter Form und achtfacher Torschütze: Robin Büttner
 
Von Bernd Kalkhof/ Darmstädter Echo

HANDBALL Drittligist Bieberau bezwingt Großsachen 28:25 und klettert auf Rang sechs

GROSS-BIEBERAU - Leistungssteigerung nach der Pause. Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau bezwingt Germania Großsachsen mühsam mit 28:25 (11:11).

Für den Konkurrenten von der Bergstraße bleibt die Großsporthalle in Groß-Bieberau eine uneinnehmbare Festung. Am Samstagabend wiesen die Odenwälder die Germania Großsachsen in ihre Schranken. Allerdings erwiesen sich die Bergsträßer vor 600 Zuschauern als der erwartet unangenehm und individuell starke Gegner. Es war eine harte Nuss, die MSG-Trainer Thorsten Schmid und seine Mannschaft da zu knacken hatten.

Beide Mannschaften begannen das Derby aber verhalten und behäbig. Die zuletzt so starke MSG-Defensive konnte die trägen Angriffsbemühungen der Gäste aber kaum nutzen. „Wir waren da nicht richtig präsent und sind überhaupt nicht ins Rollen gekommen“, haderte Schmid mit der lauen Vorstellung seiner Mannschaft. Der Halbzeitstand von 11:11 spiegelte den Verlauf wider.

„Ich habe der Mannschaft in der Kabine gesagt, dass sie viel mehr investieren und mehr Energie in das Spiel legen muss“, verriet Schmid sein Rezept für den zweiten Durchgang. Und sein Team reagierte. Eine beherzte Defensive wartete nun auf die Nordbadener, die sich deutlich schwerer taten. Daraus entwickelten sich auch Tore aus dem Tempospiel, zumeist über den schnellen Robin Büttner, seit Wochen in Topform. Vorne ließen die Odenwälder den Ball zügig laufen. Mitentscheidend war die linke Angriffsseite um Hrvoje Batinovic sowie Markus Semmelroth, der in den letzten Wochen wegen einiger Verletzungsprobleme kaum in Erscheinung getreten war. Nun wirbelte der zweitliga-erfahrene Halblinke wie zu besten Zeiten. Wie aus einem Guss präsentierten sich die Hausherren zwischen der 30. und 45. Minute. Der Lohn war ein komfortabler 22:16-Vorsprung nach einer Dreiviertelstunde. Großsachsen steckte nie auf, doch den stabilen Gastgebern war nicht mehr beizukommen. Schmid war angetan von der zweiten Halbzeit und freute sich über das Comeback von Semmelroth. „Wir brauchen einfach den Druck von der linken Angriffsseite“, sagte der Trainer, dessen Team auf den sechsten Tabellenrang kletterte.

 

MSG Bieberau/Modau: Juzbasic und Khan (im Tor), Malik 5, Büttner 8/1, Semmelroth 5, Batinovic 5, Florian Bauer, Darren Weber 2, Buschmann 1, Lucas Bauer 1, Ian Weber 1, von Stein, Rivic und Jusys, Haupttorschützen Germania Großsachsen: Schulz 5, Straub 5, Reisig 4, Triebskron 4/3, Zeitstrafen: 2/3, Siebenmeter: 3/1 und 6/4, Zuschauer: 600.