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Überlegener Sieg gegen Münster zum Abschluss

 

Das anvisierte Ziel Platz fünf wurde erreicht

 

Ganz im Zeichen des Abschieds stand die letzte Partie der TSG Groß-Bieberau vor eigenem Publikum gegen das Team aus Münster. Neben den beiden Rybakov-Brüdern beendeten Kapitän Matze Konrad und Tobias Seel ihr Engagement bei der TSG und auch Spielertrainer Florian Bauer wird ab der neuen Saison kürzer treten,  das Trikot ablegen um sich voll und ganz als Trainer zu agieren. Über 1700 Tore schossen Dennis und Alexej Rybakov für die TSG Groß-Bieberau und waren seit 2006 maßgeblich am furiosen Handballspiel der Odenwälder beteiligt. Beide bildeten nicht nur eine der besten Achsen der Ligen in denen sie gemeinsam spielten, sie gelten auch als das verschworenste Brüderpaar. Mathias Konrad entwickelte sich unglaublich in Groß-Bieberau und geht als Handballer, der oft genug seine Extraklasse angedeutet hat. Tobias Seel bildete gemeinsam mit Jan Döll ein verlässliches Duo auf der rechten Außenseite, wird nun für den TV Gelnhausen am Ball sein.

 

Zu Florian Bauer muss man einen eigenen Abschnitt schreiben, denn das was der Mittel- und Kreismann seit zwölf Jahren für die TSG Groß-Bieberau geleistet hat, ist mit wenigen Worten nicht zu schreiben. Auf und neben dem Spielfeld ist er der Motor dieses Teams und seine Leistung und sein Engagement verdienen höchsten Respekt und Anerkennung. Er wird nun den Umbruch einleiten und der neuen MSG Groß-Bieberau/ Modau als Coach vorstehen. Ihm wird mit Rolf König ein Co-Trainer zu Seite stehen.

 

Zwei weitere gute Seelen aus dem Team der TSG Groß-Bieberau standen im letzten Heimspiel im Rampenlicht. Pit Städter, der Teambetreuer der TSG stand zum letzten Mal in der Verantwortung und wird sicher eine große Lücke hinterlassen. Und ab der neuen Saison wird man „Auf geht`s Leut`s“ von der Stimme Großesporthalle vermissen. Rainer Daub wird nach zehn Jahren das Mikro aus der Hand legen und weitergeben.

 

Wir, die Verantwortlichen der TSG Groß-Bieberau, bedanken uns bei allen die uns verlassen oder kürzer treten. Ihr gehört alle zu unserer großen TSG-Familie und es macht uns stolz, dass ihr Teil des Ganzen gewesen seid. Jeder auf seine Art.

 

 

 

Es wurde aber auch ein letztes Mal in dieser Saison Handball gespielt. Im Derby stand die TSG Münster gegenüber, die als Letzter der Tabelle nun absteigen müssen. Die TSG feierte sich selbst und wollte den 500 Zuschauern noch einmal tollen Handball bieten. Und das gelang im ersten Abschnitt so richtig nach deren Geschmack. Schnell führte die TSG und legte Tor um Tor vor. Teilweise führte das Bauer-Team mit 14 ! Toren Vorsprung und als Tobias Seel zum Kempatrick für Michael Malik auflegte, war auch der letzte Zuschauer aus dem Häuschen. 20:7 stand es zur Halbzeit und so konnte es ruhig weitergehen. Im zweiten Abschnitt gab es nur noch zwei offene Frage: Erzielt Michael Malik seinen 200 Treffer dieser Saison? Und wie verabschiedet man die Spieler, die der TSG so viel Freude gemacht haben. Die Partie endete am Ende mit einem 39:22-Erfolg und Michael Malik hat es tatsächlich geschafft: 201 Mal traf das Nachwuchstalent, der in dieser Saison für viel Angst und Schrecken sorgte. Ab der 50 Minute stand die Halle am Weßner Kopf und zeigte dem Team den Respekt, den es sich verdient hat. Freuen wir uns auf die Saison 2013/ 2104, mit neuen Gesichtern, aber engagierten TSG-Spielern. (pfl)

 

 

 

Mannschaftsaufstellungen:

 

TSG Groß-Bieberau: Podsendek, Karmatschek, Göbel 3, Malik 7/4, Seel 6, Lemke 1, A. Rybakov 6, Konrad 2, Bauer 4, D. Rybakov 5, Arnold 5.

 

Spielertrainer: Florian Bauer

 

TSG Münster: Biermann, Schreiber, Will, von Rekowski, Bardenheier 5/2 , Dautermann 2, Djuricin 2, Ulshöfer 6, Friemann 3, Kunz 1, Zelser 1, Djurdjevic 2.

 

Trainer: Thomas Gölzenleuchter

 

Siebenmeter: 6/3  -  4/3

 

Zeitstrafen: 3 - 3

 

Zuschauer: 500

 

Schiedsrichter: Timo Flaschenträger/ Erich Lust

 

 

 

So verlief der letzte Spieltag:

 

 

 

Köndringen – Zweibrücken 24:23

 

Kirchzell-Groß-Umstadt 29:32

 

Balingen II – Horkheim 28:29

 

Nieder-Roden-Großsachsen 35:28

 

Friedberg-Konstanz 24:27

 

Herrenberg-Neuhausen 32:31

 

Kronau-Hochdorf 29:28

 

 

 

Dadurch stieg neben Münster und Zweibrücken auch noch Neuhausen  ab