NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: HC Erlangen II - MSG I, Sonntag (19.) um 15.30 Uhr // SKG Rossdorf - MSG II, Sonntag (19.) um 18 Uhr +++ NEWS-TICKER

30. August 2013

Quelle: Echo-online

 

Neustart in der Oststaffel

 

Die neu gegründete MSG Groß-Bieberau/Modau startet am Samstag (19 Uhr) beim HC Elbflorenz Dresden in die neue Spielzeit. Starke Neuzugänge wecken Begehrlichkeiten.

„Freude und Ungewissheit“, so beschreibt Florian Bauer seine Gefühle vor dem Saisonstart der MSG Groß-Bieberau/Modau in der Dritten Handball-Liga. Der Trainer der neu gegründeten Spielgemeinschaft der Trägervereine TSG Groß-Bieberau und TSV Modau reist mit der Mannschaft am ersten Spieltag tief in den Osten, in die Energieverbundarena nach Dresden – und das mit reichlich Vorschlusslorbeeren.

Florian Bauer will davon nichts wissen: „Die Favoritenrolle abzuschieben ist immer leicht. Wir waren letzte Saison Tabellenfünfter im Süden und das ist auch unser Ziel für diese Runde.“ Für die hessischen Vertreter der Oststaffel ist die Liga Neuland, niemand weiß, wie stark die Konkurrenz wirklich ist. Deshalb bleibt Bauer vorsichtig: „Natürlich haben wir eine tolle Vorbereitung gespielt, aber jetzt wird es ernst. Wir sind gut vorbereitet, trotzdem bleibt Ungewissheit.“

Gemeinsam mit dem neuen Co-Trainer Rolf König (zuvor TuS Griesheim/früher TSG Ketsch) hat er die neuen Spieler integriert, in eine Mannschaft, die mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren die jüngste der Liga ist. Es macht Spaß, den vielen Talenten zuzuschauen.

Lediglich der 29 Jahre alte Linkshänder Steve Baumgärtel (früher Leipzig) und Torwart Markus Podsendek (27) bilden eine Ausnahme. Noch stehen die Nachwuchskräfte Darren Weber, Peter Grimm, Julian Tröller und Nils Metzen hinten an, doch sie drängen auf Einsatzzeiten. Gesunder Konkurrenzkampf herrscht im 16 Spieler starken Kader.

„Mit den vergangenen Wochen können wir sehr zufrieden sein. Vielen fehlt es aber noch an Robustheit und Erfahrung. Unsere ersten sechs, sieben Feldspieler können eine gute Abwehr spielen, dann fallen wir aber ab. Das braucht eben auch Zeit“, erklärt Bauer. Er gibt sich vor der langen Reise nach Dresden entspannt: „Unser Gegner ist der schlafende Riese der Oststaffel. Eine riesengroße Stadt, da steckt viel Potenzial drin. Die wollen sich natürlich gleich von ihrer besten Seite präsentieren“.

Der HC Elbflorenz Dresden wurde letzte Saison Zehnter, verstärkte sich aber unter anderem mit dem zweitligaerfahrenen Linksaußen Tim-Philip Jurgeleit (SV Henstedt). Aus der dänischen zweiten Liga kommt der dynamische Aufbauspieler Martin Hjorth Petersen. Trainiert werden die Sachsen vom ehemaligen Bundsliga-Spieler Peter Pysall, der in den neunziger Jahren lange das Trikot der SG Leutershausen trug.