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2. September 2013

Quelle: Echo-Online

 

Baumgärtels Routine sorgt für Sicherheit

 

Punktlandung an der Elbe. Die MSG Groß-Bieberau überzeugt beim 32:31 (18:16)-Auftakterfolg beim HC Elbflorenz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Florian Bauer klang erleichtert nach dem Abpfiff in Dresden. Der Trainer der MSG Groß-Bieberau/Modau feierte mit seinem jungen Ensemble in der Dritten Hanballliga einen Auftakt nach Maß. „Wir haben uns hervorragend auf diese Partie vorbereitet und eine sehr geschlossene Leistung abgeliefert“, erklärte Bauer nach dem 32:31 beim HC Elbflorenz etwas euphorisch.

Bereits am Freitagabend waren die Odenwälder angereist. Erholt von der siebenstündigen Anfahrt gingen die Südhessen am Samstag dann mit viel Tempo in den am Ende sehr spannenden Vergleich. Nach sieben Minuten führten die Gäste 5:1, nach 20 Minuten 15:9. „Das waren ganz starke 20 Minuten, wie aus einem Guss. Das hohe Tempo kostete natürlich auch Kraft“, mutmaßte Bauer, nachdem sich die Dresdner zurück in die Partie kämpften.

Ein starker Gastgeber, neben drei Dänen sowie dem halblinken Alexander Matschos und Keeper Timo Meinl äußerst zweitliga-erfahren. Große Probleme bereitete mit fortlaufender Spielzeit der Halbrechte Dennis Knudsen (7 Tore) und Linksaußen und Linksaußen Tim Jurgeleit (7). Bis zur Halbzeitpause verringerte sich der Fünf-Tore-Vorsprung, der Spiellust der MSG-Akteure tat dies hernach aber keinen Abbruch. Verbissen verteidigte die MSG-Defensive nach dem Seitenwechsel den Vorsprung, der sich zumeist bei drei bis vier Toren einpendelte.

„Wir haben es nach der Pause versäumt, den Deckel draufzumachen, so wurde es noch mal eng“, bilanzierte Bauer die Phase zwischen der 40. und 52.Minute, als gute Möglichkeiten liegen blieben. Dünn wurde die Luft beim 26:24 in der 46.Minute und auch nach dem 30:27 (52.). Dann brachte Neuzugang Steve Baumgärtel (7) seine Routine auf das Parkett. Drei Tore des Linkshänders in Folge sorgten für Sicherheit.

Die Sachsen gaben nicht auf, der Ausgleich gelang aber nie. 50 Sekunden vor der Sirene sorgte der ebenfalls gut aufgelegte Torjäger Michael Malik per Siebenmeter für das vorentscheidende 32:30. Auch wenn neben Baumgärtel der zweite Neuzugang Sebastian Paul mit acht Treffern groß aufspielte, stellte Bauer die komplette Mannschaft in den Vordergrund. „Da hat einfach jeder seinen Job gemacht. Wir haben über 60 Minuten immer geführt und verdient gewonnen.“

Bereits am Samstag kommt es zum Vergleich mit Eintracht Baunatal. Die Nordhessen gelten neben der MSG als Titelfavorit. Davon will Bauer nichts wissen: „Elbflorenz hat uns in der Hallenzeitung als Topfavoriten ausgemacht. Dabei ist diese Mannschaft selber sehr stark.“