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23. September 2013

Quelle: Echo-online

 

Handball, Dritte Liga – 27:24 gegen Aschersleben

 

Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau machte sich beim 27:24 (14:9)

gegen Aschersleben lange Zeit das Leben schwer. TV Groß-Umstadt erkämpfte beim SV Anhalt Bernburg einen Zähler. Das 23:23 (12:11) kassierten die Südhessen sieben Sekunden vor dem Abpfiff.

Freitagnacht freute sich Florian Bauer über die Geburt seiner Tochter. Am Samstagabend hatte der Trainer der MSG Groß-Bieberau Probleme mit der Bewertung des Auftrittes beim 27:24 (14:9) in der Dritten Handball-Bundesliga gegen Aschersleben: „Man merkt einfach, dass wir fünf neue Spieler integriert haben. Die Abläufe stimmen noch nicht, wir produzieren einfach zu viele Fehler.“

Die Odenwälder boten vor 500 Zuschauern eine starke erste Halbzeit. Die Abwehr stand, die Antreiber Alexander Lemke und Darren Weber setzten geschickt die treffsicheren Michael Malik (6 Tore) und Steve Baumgärtel (4) ein. Doch selbst der 14:9-Vorsprung gab keine Sicherheit. Nach dem 16:10 besaß Groß-Bieberau viermal die Chance zu erhöhen – das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Doch beste Chancen wurden ausgelassen. Aschersleben traf zum 11:16. Beim Anwurf vertändelten die Odenwälder den Ball. Prompt verkürzten die Gäste aus Sachsen-Anhalt auf 12:16. Nervosität machte sich breit, als Pit Seifert das 13:16 warf.

Florian Bauer nahm eine Auszeit, in der er die richtigen Worte fand. In der Schlussphase hielten die Gastgeber Aschersleben gerade so auf Distanz, was auch an Rechtsaußen Jan Döll lag, der für sieben Treffer lediglich acht Versuche brauchte. Der Linkshänder traf zum 26:22 und 27:23 und der Favorit griff sich – sichtlich verunsichert – den dritten Sieg. Bauer: „Wir haben uns nach der Pause das Leben selber schwer gemacht. Wir hätten viel mehr Tore erzielen müssen.“