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Handball, Dritte Liga – Groß-Bieberau verspielt Sieg in Bad Blankenburg nach der Pause

7. Oktober 2013

Quelle: Echo-online

Die MSG Groß-Bieberau quittierte am Sonntag beim HSV Bad Blankenburg eine 22:25-Niederlage in der dritten Handball-Bundesliga. Die unkonzentrierte, mutlose Angriffsleistung nach der Pause gab den Ausschlag.

„Die ersten zwanzig Minuten haben wir gut gespielt, die zweiten mittelprächtig, die letzten zwanzig Minuten haben wir schlecht gespielt“, kommentierte Trainer Florian Bauer den Auftritt der Odenwälder in Bad Blankenburg beim 22:25 (13:13). „25 Gegentore auswärts sprechen ja nicht gegen die Abwehrleistung.“ Bauer unterstrich auch die Qualität der Torhüter Paul Bar und Markus Podsendek. Wo der Schuh empfindlich drückte bei Groß-Bieberau, war im Angriff. „Nach der Pause haben wir lediglich noch neun Treffer erzielt, davon Alex Lemke allein fünf“, tadelte der Trainer und suchte Gründe in der schlechten Torausbeute und zu wenig Selbstvertrauen in der Bewegung eins gegen eins.

Vor allem in der zweiten Halbzeit ließen die Gäste acht, neun hundertprozentige Chancen liegen. Mangelhafte Präzision verraten auch sieben bis acht Postenwürfe. Hier zahlten vor allem die jungen Spieler auswärts Lehrgeld. Nach ansehnlichem Beginn und zielstrebigen Angriffszügen riss der Spielfaden gegen Ende der ersten Halbzeit. Vorbereitung und Abschluss waren überhastet. Bauer: „Nach dem Wechsel hat sich Bad Blankenburg ein Herz gefasst.“ Neben einer gesunden kämpferischen Einstellung warfen die Gastgeber präziser. In der Schluss-Viertelstunde machte den Gästen dann Bad Blankenburgs starker Torhüter Tobias Jahn einen Strich durch die Rechnung und raubte Groß-Bieberau auch noch den letzten Nerv.

Lediglich Michael Malik (6/1) und der bewegliche Alexander Lemke (5) vermochten im Angriff der Odenwälder Akzente zu setzen.

Florian Bauer: „Es liegt nun an mir als Trainer herauszufinden, woran es im Angriff hakt.“ Das soll spätestens bis zum Südhessenderby am nächsten Samstag (19 Uhr) gegen Aufsteiger SG Wallau abgestellt werden. Bauer: „Da bin ich mir sicher, dass unsere Spieler wieder brennen. Und natürlich hoffen wir auch, dass die Halle voll ist.“