NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: MSG I - TV Grosswallstadt, Freitag (24.) um 20 Uhr in der Boellenfalltorhalle Darmstadt // MSG II - TuS Griesheim, Sonntag (26.) um 17 Uhr in Ober-Ramstadt +++ NEWS-TICKER

Handball, Dritte Liga – Odenwälder treffen auf Wallau –

 

11. Oktober 2013

Quelle: Echo-online


 

Hart attackiert: Steve Baumgärtel (links) fordert vor dem Spiel der MSG Groß-Bieberau/Modau in der Dritten Handball-Liga gegen Wallau es besser zu machen, als zuletzt in Bad Blankenburg. Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Derbyzeit bei der MSG Groß-Bieberau/Modau: Der Handball-Drittligist erwartet am Samstag die SG Wallau.

 

Es ist ein Wiedersehen alter Bekannter. Am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle) erwartet die MSG Groß-Bieberau/Modau die SG Wallau in der Dritten Handball-Liga zum Derby. Der zweimalige deutsche Meister und die Odenwälder haben sich in gemeinsamen Zweitliga-Zeiten spannende Vergleiche geliefert. Zudem hat Wallau mit Benedikt Seeger und Mathias Konrad zwei ehemalige Groß-Bieberauer in seinen Reihen, SG-Trainer Ralf Ludwig war früher beim TV Groß-Umstadt.

Zuletzt bezwang Ludwig mit seinem Team den Bundesligisten ThSV Eisenach im Pokal, nun kommt Meister THW Kiel nach Wallau. Und auch in der Liga spielt der Aufsteiger vorne mit. Mit 9:3 Punkten liegt die SG auf dem vierten Rang – und damit direkt vor den Odenwäldern (8:4). Doch die Situation könnte auch umgedreht sein. So ärgert sich MSG-Neuzugang Steve Baumgärtel noch immer über die völlig unnötige 22:25-Niederlage zuletzt beim HSV Bad Blankenburg, als die Odenwälder einen 13:7-Vorsprung verspielten. „So dürfen wir uns gegen Wallau nicht präsentieren. Da wird jede Halbchance sofort bestraft“, sagte der 28 Jahre alte Sachse, der gerade vor der SG-Rückraumachse mit Konrad, Seeger und Linkshänder Stefan Bonnkirch Respekt hat.

Privat fühlt sich der Leipziger, mit Bensheims Bundesliga-Spielerin Antje Lauenroth liiert, sehr wohl in der neuen Umgebung. Auf die Rolle des Führungsspielers angesprochen, bleibt Baumgärtel entspannt: „In diesem Team herrscht eine ganz flache Hierarchie. Da braucht es Zeit, bis sich ein paar Personen herausbilden, die das Zepter schwingen.“ Dass er sich mit seinem Team langfristig in der Spitzengruppe, aber hinter Eintracht Baunatal, etablieren wird, da ist sich der Neu-Groß-Bieberauer sicher. „Die sind einfach eine halbe Klasse besser als der Rest.“