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21. Oktober 2013

Quelle: Echo-Online

 

Handball, Dritte Liga – 30:27-Auswärtssieg gegen Tabellenschlusslicht TG Münden

 

Die MSG Groß-Bieberau bleibt in der Fremde ein gefährlicher Gegner. Mit dem 30:27 (14:14) bei der TG Münden verbuchten die Odenwälder den vierten Sieg im fünften Auswärtsspiel.

Große Zufriedenheit herrschte bei der MSG Groß-Bieberau/Modau nach dem hart erkämpften Auswärtserfolg – auch wenn ein Sieg beim noch punktlosen Schlusslicht eigentlich Pflicht war. Doch Münden verfügt über eine starke Stammsechs, die nach zuvor sieben Pleiten nichts zu verlieren hatte, kämpferisch auftrat und zudem euphorisch von gut 300 antreibenden Zuschauern angefeuert wurde.

Die 6:0-Abwehrformation der MSG hatte damit auch so ihre Probleme, vor allem aber mit dem bundesliga-erfahrenen Kreisläufer Dominic Leinhart (sieben Tore). Die Niedersachsen, ohne große Wechselalternativen, verschleppten das Tempo. Die Südhessen warteten dagegen geduldig auf Ballbesitz. Umso ärgerlicher, weil der Ball dann in der Vorwärtsbewegung immer wieder vertändelt wurde. So kamen die behäbigen Hausherren sogar zu Kontertreffern.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das nicht. In der 40. Minute wurde es Florian Bauer zu bunt mit den geschickten Kreisanspielen. Der MSG-Trainer stellte die Defensive um, probierte sich in einer 3-2-1-Formation mit dem schnellen Jan Döll auf der Eins. Der Umbau fruchtete sofort: Mit vier Ballgewinnen verschafften sich die Gäste den vorentscheidenden 24:20-Vorsprung. Nun wirkte die MSG als ausgeglichenes Ensemble, das von allen Positionen aus traf, im Gegensatz zu den nachlassenden Gastgebern. Das 30:25 gelang der MSG bereits drei Minuten vor dem Schlusspfiff. „Münden ist besser als der Tabellenrang vermuten lässt. Es war wichtig, hier zu bestehen“, bilanzierte Bauer zufrieden nach dem Auswärtserfolg.

Für das Derby in zwei Wochen gegen TV Groß-Umstadt sieht er sein Team gut vorbereitet. Neunmal muss die MSG in der Vorrunde bei 15 Partien auswärts ran, da lässt sich die bisherige Bilanz in der Fremde (8:2 Zähler) richtig gut an und lässt auf eine erfolgreiche Rückrunde hoffen.

 

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