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Handball, dritte Liga

 

8. November 2013 - Darmstädter Echo

 

Ab in den Osten. Nach dem direkten Aufeinandertreffen müssen die beiden südhessischen Drittligisten TV Groß-Umstadt und MSG Bieberau/Modau nach Sachsen-Anhalt reisen. Dort warten die Aschersleben Alligators und der SV Anhalt Bernburg.

Mit viel Genugtuung quittierte der TV Groß-Umstadt den 27:25-Derbysieg bei der MSG Bieberau/Modau vor gut 1400 Zuschauern. Nun wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Südhessen, der Vergleich beim direkten Konkurrenten HC Alligators Aschersleben (Samstag, 19 Uhr, Sportzentrum Ballhaus)

Mit dem furiosen Befreiungsschlag im Rücken könnte der TVG (5:11 Zähler) bei einem Erfolg nach Punkten mit Aschersleben gleichziehen. Alle sieben Zähler haben die Alligators zu Hause verbucht, entsprechend schwierig gestaltet sich die Aufgabe. Die Gastgeber verfügen mit Linkshänder Mindaugas Veta (früher Friesenheim), Linksaußen Pit Seifert und Regisseur Martin Wartmann über torgefährliche Angreifer. Allerdings ist der Kader aufgrund eines finanziellen Konsolidierungskurses sehr klein. Zuletzt musste sich Trainer Dimitri Fillipov selbst das Trikot überziehen. Doch die kleine Gemeinschaft gilt als eingeschworen, gerade vor den fanatischen Zuschauern.

Eine robuste Abwehr mit einer vorzüglichen ersten Angriffswelle erwartet die Spieler von Trainer Tim Beckmann. „Wir müssen sehr aufmerksam sein und die Fehlerquote möglichst gering halten. Aschersleben ist ein direkter Tabellenkonkurrent, es ist eine wichtige Partie“, erklärt der TVG-Trainer. Fehlen wird Markus Eisenträger nach einer Meniskusverletzung. Dafür ist der slowakische Torwart Milos Hacko wieder mit von der Partie. Hacko hatte großen Anteil am Derbyerfolg am Samstag.

An diese Personalie erinnern sich die Verantwortlichen der MSG Bieberau/Modau gar nicht gerne. Alleine die Anwesenheit von Hacko zwischen den Pfosten brachte die zuerst überlegene Spielgemeinschaft aus dem Konzept. Genauso ärgerlich wie die Niederlage war die Disqualifikation von Steve Baumgärtel in der letzten Spielminute. Der Routinier wird am Samstagnachmittag (16:30 Uhr, Sporthalle Bruno Hinz) beim SV Anhalt Bernburg fehlen. Zufrieden war die MSG-Regie mit der guten Zuschauerresonanz und dem Verzehr in der Böllenfalltorhalle. Alle Essen und Getränke waren 15 Minuten nach dem Abpfiff vergriffen.

Gaydoul: „Wir sollten weiter oben stehen“

„Sportlich haben wir diese Woche mit den Beteiligten mal Faktura geredet. Natürlich haben wir eine junge Mannschaft, aber jetzt geraten wir in ein Fahrwasser, wo wir nicht hinwollen“, macht Manager Georg Gaydoul klar. Tabellenplatz sechs, noch hinter dem TV Kirchzell und der HSG Nieder-Roden, ist der Vereinsführung zu wenig. „Mit unserem Personal sollten wir weiter oben stehen“, sagt Gaydoul vor der schweren Aufgabe in Bernburg. Es ist die erste von drei Auswärtspartien in den nächsten vier Wochen. Anschließend wartet der TV Kirchzell.

Beim Tabellenachten gilt es, die Kreise des letztjährigen Liga-Torschützenkönigs Steffen Cieszynski einzuengen. Überhaupt verfügen die Gastgeber über ein eingespieltes Team. Bei der MSG fehlt neben Baumgärtel, der für zwei Partien gesperrt wurde, auch Nils Arnold.