NEWS-TICKER +++ Die naechsten Spiele: MSG I - TV Grosswallstadt, Freitag (24.) um 20 Uhr in der Boellenfalltorhalle Darmstadt // MSG II - TuS Griesheim, Sonntag (26.) um 17 Uhr in Ober-Ramstadt +++ NEWS-TICKER

Handball, Dritte Liga – In Kirchzell quittiert Groß-Bieberau/Modau ein 23:24

 

18. November 2013 – Darmstädter Echo

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau wird in die Grauzone der dritten Handball-Bundesliga durchgereicht. Im Derby beim TV Kirchzell quittierte sie am Samstagabend vor 500 Zuschauern trotz starker zweiter Halbzeit ein 23:24 (9:14).

Vor der Spielzeit zu einem der Favoriten auserkoren, sind die Odenwälder mit 11:11 Zählern jetzt im Mittelmaß angekommen. Sorgen muss sich die junge Mannschaft nicht machen, was die starke zweite Halbzeit in Kirchzell belegt. Sie braucht noch Zeit, um sich zu entwickeln.

Vielfältig sind die Gründe für den unbefriedigenden Tabellenplatz. Das größte Problem bildet der Angriff. Überhastet werden Spielzüge oft abgeschlossen. Da fehlt es den Talenten noch an Disziplin und Geduld. Hinzu kommt der Spielplan: Elf Spiele sind ausgetragen, davon lediglich vier vor eigenem Publikum.

In Kirchzell gab es Parallelen zur 22:28-Niederlage beim SV Anhalt Bernburg vor einer Woche. Die liederliche erste Halbzeit mit einigen unerklärlichen Zeitstrafen verhinderte die Möglichkeit auf Zählbares. Auch in der engen Amorbacher Parzifalhalle verloren die Odenwälder nach 15 Minuten den Faden (7:8). Schlecht vorbereitete Würfe häuften sich. Der Gegner zog ohne Probleme auf 14:9 davon.

Trainer Florian Bauer fand in der Kabine die richtigen Worte, denn wie in Bernburg waren die Spieler kaum wiederzuerkennen. Die Abwehr steigerte sich, Markus Podsendek im Tor hielt bärenstark. Vorn sorgte nun Alexander Lemke für Struktur im Angriff. Rechtsaußen Jan Döll (5 Tore) wurde geschickt freigespielt. Nach 40 Minuten wurden die Gastgeber nervös, die MSG kam auf 14:16 heran.

In der hektischen Schlussphase (19:20 / 54.), gelang die Wende nicht mehr. Kirchzell verbuchte zwei Glückstreffer, während die Gäste zwei freie Chancen und einen Siebenmeter ausließen. „Generell lassen wir uns noch zu schnell aus dem Rhythmus bringen. Die Leistung der zweiten Halbzeit müssen wir endlich mal über 60 Minuten abrufen, dann kommt auch der Erfolg zurück“, glaubt Co-Trainer Rolf König.

Groß-Bieberau/Modau: Podsendek und Bar (im Tor), Döll 5, Paul 5, Buschmann 5/2, Malik 2, Arnold 2., Lemke 2, Rohaly 1, Weber 1, Kolb und Göbel, Haupttorschützen bei Kirchzell: Kunz 8/4, Fuchs 4, Baier 4, Stark 3, Zeitstrafen: 4/5, Siebenmeter: 5/4 und 4:2, Zuschauer: 500.