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Handball, Dritte Liga – HSG Groß-Bieberau/Modau schlägt Dessau/Rosslauer HV mit 23:18

 

25. November 2013 - Darmstädter Echo

 

Antreiber und Torjäger: Till Buschmann (Mitte) führte die HSG Groß-Bieberau/Modau zum 23:18-Erfolg gegen den Dessau/Rosslauer HV in der dritten Handball-Bundesliga.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

 

Dank einer Leistungssteigerung und guten Mannschaftsleistung gewann die MSG Groß-Bieberau/Modau gegen den Dessau/Rosslauer HV in der dritten Handball-Bundesliga am Samstagabend, vor 450 Zuschauern, 23:18 (10:9).

Überschaubar war der Kader der MSG Bieberau/Modau. Mit acht Feldspielern musste sie auskommen. Alexander Rohaly und Nils Arnold fehlten wegen Grippe, Bastian Gaydoul wegen einer Rippenprellung. Da war klar, alle müssen ihre Leistung abrufen. Auf die Mannschaft war Verlass. Eifrig packte die Abwehr zu. Den Gästen aus Sachsen-Anhalt fehlte Torjäger Robert Lux, was sie zu der Taktik zwang, den Ball solange wie möglich in den eigenen Reihen zu halten.

Das aufmerksame Schiedsrichter-Gespann Kusch/Wöhrle zeigte folgerichtig oft Zeitspiel an. Doch immer kurz vor deren Pfiff zirkelte der wurfgewaltige Halblinke Lukas Krug (8 Tore) den Ball in die Maschen. 20 Minuten (8:9) ging das so, dann wurde es Florian Bauer zu bunt. Groß-Bieberaus Trainer ließ Krug vom schnellen Jan Döll abschirmen – der Schlüssel zum Erfolg.

Der starke, spielfreudige Till Buschmann (6) erzielte nach 22 Minuten das 11:9. Nun hatten die Odenwälder den Gegner im Griff. Mit mehr Disziplin als zuletzt wurden die Angriffe entwickelt und vor allem auch zu Ende gespielt. Die Außen kamen immer wieder zu guten Chancen, von denen jedoch viele ungenutzt blieben. Deshalb ließen sich die beweglichen Gäste nach dem Wiederanpfiff lange nicht abschütteln.

Nach dem 17:15 zog Trainer Bauer erneut die Grüne Karte (Auszeit). Vehement forderte er mehr Zielstrebigkeit. Torhüter Paul Bar besann sich als Erster und parierte einen Siebenmeter. Vorn verteilte sich das Torwerfen auf viele Schultern. Individuell weniger hatte Dessau zu bieten. In der 54. Minute warf Michael Malik das 20:16, erst jetzt ließ der Siegeswille beim Gegner nach.

Erleichterung herrschte nach dem umkämpften Heimsieg. Florian Bauer strich die geschlossene Mannschaftsleistung heraus: „Wir haben viel disziplinierter im Spielaufbau agiert. Zudem wurde die zweite Angriffswelle auf den Punkt genau gespielt.“ Nach drei Pleiten ist der Abwärtstrend vorerst gestoppt. Bereits am Freitagabend reist die MSG Groß-Bieberau/Modau nach Pirna, um am Samstag dort auf den Punkt fit zu sein.

HSG Groß-Bieberau/Modau: Bar, Podsendek ( im Tor), Malik 6/3, Döll 5, Buschmann 6/2, Paul 2, Lemke 1, Göbel 2, Weber 1, Baumgärtel und Kolb. Haupttorschützen Dessau: Krug 8, Schöne 4/1, Pavlicek 2, Zeitstrafen: 5/7, Siebenmeter: 7/5 und 2/1, Zuschauer: 450.