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2. Dezember 2013 - Darmstädter Echo

 

Handball, Dritte Liga – MSG Groß-Bieberau/Modau nimmt hohe Hürde in Pirna mit 26:23

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau nahm am Samstagabend in der dritten Handball-Bundesliga die hohe Hürde beim heimstarken ESV Lok Pirna. Die Gäste gewannen 26:23 (12:11).

Es bleibt dabei. Der Osten bleibt ein gutes Pflaster für die MSG

 

 

Hatte seine Mannschaft sehr gut eingestellt: MSG-Trainer Florian Bauer

 

Groß-Bieberau/Modau. Mit dem 26:23 in Pirna gelang der vierte Auswärtserfolg bei den heimstarken Ostvereinen. Pirna hatte zuvor in der eigenen Halle noch nicht verloren. Umso erfreulicher war der hart erkämpfte Sieg der Gäste. Diese waren am Freitag angereist – was sich gelohnt hat. Nach nervösem Beginn übernahmen sie nach 20 Minuten die Regie. Vorher sorgte Torhüter Paul Bar dafür, dass Pirna mit dem torgefährlichen Ausnahmespieler Jiri Boucek (8 Tore) nicht davonzog.

Mit zunehmender Spielzeit nahm der Rückraum der Odenwälder Fahrt auf. Sebastian Paul gefiel als Regisseur. Mit geschickten Bewegungen setzte er die treffsicheren Michael Malik (6) und Till Buschmann (6) ein. Nach 35 Minuten führte Groß-Bieberau 16:12. Pirnas Trainer Peter Hazl nahm eine Auszeit. Die wollte auch der Gegner nutzen. „Ich habe der Mannschaft gesagt, wir müssen versuchen, Jiri Boucek zu doppeln. Doch das kam irgendwie nicht an“, tadelte Trainer Florian Bauer die kurze Schwächephase. Boucek erzielte drei Tore in Folge und führte die Sachsen auf 16:16 heran. Doch am Samstagabend fanden die Gäste postwendend die Antwort. Bauer beorderte Rechtsaußen Jan Döll zum Sonderbewacher für Boucek, was sich gleich bemerkbar machte.

Die verbliebenen fünf Angreifer der Gastgeber verstrickten sich in Eins-Eins-Aktionen. Leichte Ballgewinne führten zur Entscheidung. Mit vier Konter-Toren erhöhte die MSG auf 25:21, das reichte. Trainer Bauer lobte die Mannschaftsleistung. „Gerade unsere rechte Angriffsseite hat einen Sahnetag erwischt“, freute er sich über den Auftritt am Fuße des Erzgebirges.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Bar, Podsendek (im Tor), Buschmann 6/1, Malik 6, Döll 5, Baumgärtel 3, Paul 1, Lemke 2, Rohaly 1, Arnold 2, Göbel, Kolb, Darren Weber und Gaydoul, Haupttorschützen Lok: Boucek 8/2, Havlat 4, Helbig 3, Zeitstrafen: 3/3, Siebenmeter: 4/2 und 2/1, Zuschauer: 400.