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Dritte Liga – Groß-Bieberau/Modau macht in Nieder-Roden auch zwei Disqualifikationen wett

 

16. Dezember 2013 - Darmstädter Echo

 

 

Auch zwei Disqualifikationen brachten die MSG Bieberau/Modau im Spiel der Dritten Handball-Liga bei der HSG Nieder-Roden nicht vom Kurs ab – die Partie endete 30:29.

 

Für die 650 Zuschauer hatte sich das Kommen gelohnt. Spannend bis zum Abpfiff verlief der Vergleich der Dritten Handball-Liga zwischen HSG Nieder-Roden und der MSG Groß-Bieberau/Modau, in der die Gäste mit dem 30:29 (17:14) das bessere Ende für sich hatten. Zwölf ihrer 17 Punkte hat die MSG damit auswärts geholt, auch eine Frage der Qualität.

 

Die Odenwälder zeigten nach den Disqualifikationen von Steve Baumgärtel und Sebastian Paul in der Schlussphase eine Trotzreaktion. Keine drei Minuten waren noch zu spielen, als die MSG mit 27:29 im Hintertreffen war. Mit großem Willen gelang der Ausgleich. 35 Sekunden vor dem Ende hatten die Gäste Ballbesitz. Alexander Lemke setzte zu einer Kreuzbewegung an, fand aber keinen Abnehmer – da warf der Groß-Bieberauer zehn Sekunden vor Schluss eben selbst und erzielte den Siegtreffer.

 

Frühzeitig musste Lemke für Sebastian Paul in die Bresche springen, der nach sechs Minuten vom Platz geschickt wurde. Davon ließ sich das MSG-Team nicht beeindrucken, es spielte wohl eine der besten ersten Halbzeiten der Hinrunde. Aggressiv in der Abwehr und zielstrebig in der Vorwärtsbewegung. HSG-Torjäger Michael Weidinger (vier Treffer) wurde erfolgreich abgeschirmt. Über 8:5 legten die Gäste auf 14:8 vor. Erst dann kamen die Gastgeber zumeist über Timo Kaiser (11) besser ins Spiel. Nach 44 Minuten gelang Nieder-Roden das 23:23. Anschließend wurde MSG-Routinier Baumgärtel mit der zweiten und dritten Zeitstrafe bedacht. Einer verbalen Äußerung folgt noch ein Bericht.

 

Die Hinausstellung war die Initialzündung für seine Teamkameraden, die in der rasanten Schlussphase die letzten Kräfte mobilisierten. Mit Erfolg. „Am Ende war der Erfolg etwas glücklich, aber in der ersten Halbzeit haben wir gespielt wie aus einem Guss“, freute sich Trainer Florian Bauer über den Coup beim Tabellensechsten. Er war jedoch teuer erkauft, denn Baumgärtel und Paul drohen längere Sperren.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Bar und Podsendek (beide im Tor), Malik 10/7, Döll 5, Arnold 2, Darren Weber 3, Baumgärtel 3, Lemke 2, Buschmann 2, Rohaly 3, Göbel, Gaydoul und Paul. Haupttorschützen HSG: Kaiser 11/2, Weidinger 4, Schmid 3, Keller 3. Zeitstrafen: 4/6. Siebenmeter: 3/2 und 7/7. Zuschauer: 650.