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Freitag · 20.12.2013 · 07:46 Uhr · pfl - Handball-World
 

Groß-Bieberau will nun auch zu Hause punkten


Alexander Lemke
Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

Am morgigen Samstag, 21. Dezember, beginnt die MSG Groß-Bieberau/ Modau gegen den HC Elbflorenz die Rückrunde. Dort hatte das Bauer-Team zu Saisonauftakt den ersten Erfolg erkämpft und im Heimspiel will man die Punkte holen. Die Partie wird zur üblichen Spielzeit um 19 Uhr beginnen. Zuletzt überzeugte das Team vor allem auswärts.

Für mächtig Wirbel sorgte der letzte Auswärtsauftritt der MSG Groß-Bieberau/Modau beim Ligakonkurrenten HSG Nieder-Roden. Nach einem verdienten, aber sehr glücklichen 30:29-Erfolg im letzten Vorrundenspiel in der 3. Handball-Bundesliga Ost, nahmen Trainer Florian Bauer gerne die zehn Kilometer lange Heimreise in Kauf. Das war bereits der siebte Erfolg in fremder Halle in dieser Saison. Auswärts scheint es für die Spieler der MSG gut zu laufen, doch vor eigenem Publikum hakt es noch ein wenig. Das soll sich nun gegen Elbflorenz ändern.

In Nieder-Roden beim Derby war mächtig was geboten und wer zu früh nach Hause ging, hat sicher etwas versäumt. Die Gäste aus Groß-Bieberau kamen sehr gut in die Partie. Die Anweisung, Nieder-Rodens Torschütze Michael Weidinger erwies sich als goldrichtig, denn so kamen Malik, Baumgärtel und Co so richtig in Fahrt. Mit konsequenter Abwehrarbeit stellte man sich Nieder-Roden entgegen, auch wenn es schon in der sechsten Spielminute eine rote Karte für Spielmacher Sebastian Paul gab. Die Gäste ließen sich nicht beirren und spielten die beste Halbzeit dieser Vorrunde. Zwischenzeitlich führten die Groß-Bieberauer sogar mit 12:6 Toren, doch bis zur Halbzeit kamen die Gastgeber wieder heran. Zur Halbzeit führten die Gäste mit 16:14.

Das sich Nieder-Rodens Trainer Alex Hauptmann damit nicht zufrieden gab war klar. Vier Spiele in Folge hatte sein Team nicht gewonnen und das Derby wollte man unbedingt für sich entscheiden. Erstmals ging sogar sein Team gegen die MSG als leichter Favorit ins Spiel. Nicht unbedingt ein Vorteil. Es entwickelte sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe, in der Schlussphase mit klaren Vorteilen für die Gastgeber. Zwei Minuten vor Schluss führte das Hauptmann-Team mit 29:27 und sah wie der Sieger aus. Doch mit immenser Willenskraft und obwohl man auch noch die Hinausstellung von Steve Baumgärtel nach dritter Zeitstrafe hinnehmen musste, blieb die MSG dran und drehte die Partie drei Sekunden vor Schluss. Alexander Lemke, umsichtiger Spielmacher über fast die gesamte Spielzeit, warf die MSG mit dem letzten Wurf ins Glück. Sein Treffer bedeutete den 30:29-Siegtreffer und alle fielen über ihn her. Glücksgefühle, wie es sie so oft nur im Handballsport gibt.