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23. Dezember 2013 - Darmstädter Echo

Handball, Dritte Liga – HSG Groß-Bieberau/Modau lässt gegen HC Dresden beim 28:28 einen Punkt liegen

 


 
Turm im Spiel: Michael Malik (links), hier beim Anspiel zu Nils Arnold (rechts), erzielte neun Tore für die MSG Groß-Bieberau/Modau beim 28:28 in der dritten Handball-Bundesliga gegen den HC Elbflorenz Dresden.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
 

 

Spannung pur am Samstagabend. Die MSG Groß-Bieberau/Modau und der HC Elbflorenz Dresden teilten sich im letzten Spiel 2013 in der dritten Handball-Bundesliga vor 450 Zuschauern die Punkte beim umkämpften 28:28 (14:11).

 

Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn. Dementsprechend ausgeglichen und packend verlief die Partie. In der ersten Halbzeit dominierte die MSG Groß-Bieberau/Modau (Achter) den Vergleich, anschließend der ehrgeizige Tabellensiebte Dresden (beide 18:14 Punkte).

 

Florian Bauer sprach nach dem Schlusspfiff von einem gerechten Unentschieden, wobei der Trainer der Gastgeber trotz des Punktverlustes zufrieden war mit dem Leistungsbild der Odenwälder. Die MSG musste auf Sebastian Paul verzichten (zwei Spiele gesperrt). Dafür durfte Steve Baumgärtel spielen. Zwei andere Rückraumspieler drückten in den ersten 30 Minuten der Offensive ihren Stempel auf: Michael Malik (9/6) und Linkshänder Till Buschmann (4) entwickelten mächtig Druck auf den halben Angriffspositionen.

 

Die starke Abwehr sorgte in der ersten Halbzeit zudem dafür, dass die Odenwälder den HC Dresden im Griff hatten. Doch der Ertrag entsprach nicht dem spielerischen Übergewicht. Wie schon gegen den SC Magdeburg II hätte der Pausen-Vorsprung höher ausfallen müssen. Das rächte sich nach 38 Minuten.

 

Nach dem 18:13 spielten die Sachsen zielstrebiger. Sie hatten in Alexander Matschos (4) und Dennis Knudsen (3) nun erfolgreiche Werfer. In der 46. Minute glich Dresden zum 19:19 aus. Nach dem 21:23 wurde es eng für die Gastgeber. Trainer Florian Bauer behalf sich einer Auszeit und stellte die Abwehr um. Die nun offensive 3-2-1-Variante verhalf Groß-Bieberau zurück in die Spur. Die packende Schlussphase hatte es in sich. Die MSG führte 28:27, musste in den letzten Sekunden aber zwei Zeitstrafen verkraften. Die Gäste wechselten mit Matschos den siebten Feldspieler ein und der traf mit der Schlusssirene zum umjubelten 28:28. Mit dem achten Tabellenrang und 18:14 Punkten beenden die Südhessen das Handball-Jahr 2013. Die junge, spielstarke Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg – obwohl sich die Regie in der Tabelle einen besseren Platz erhofft hatte. Das ungeduldige Umfeld muss dem sinnvollen Konzept einfach mehr Zeit geben. Stolz sollten die Anhänger darauf sein, dass so viele Talente dem eigenen Nachwuchs entspringen und sich zu Leistungsträgern entwickeln. Die Stammsechs des HC Dresden dagegen bilden – wie bei den meisten Drittliga-Konkurrenten – überwiegend Legionäre.

 

MSG Groß-Bieberau/Modau: Bar, Podsendek (im Tor), Malik 9/6, Buschmann 4, Göbel 3, Kolb, Baumgärtel 2, Lemke 3, Arnold 3, Rohaly 1, Weber 2, Döll 1 und Gaydoul,

Haupttorschützen für Dresden: Jurgeleit 6/6, Rudow 4, Hansen 4, Matschos 4, Zeistrafen: 6/4, Siebenmeter: 7/7 und 9/8, Zuschauer: 450.