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24. Januar 2014 - Darmstädter Echo

Handball, Dritte Liga – MSG gegen Vorsfelde/ Groß-Umstadt tritt beim daheim unbesiegten TV Kirchzell an

 


Baldiges Wiedersehen: Erst kurz vor Weihnachten bestritten der TV Kirchzell (links Philipp Baier, rechts Andreas Kunz) und der TV Groß-Umstadt (David Acic) das Hinspiel. Der TVG verlor 24:26.  Archivfoto: J. Pfliegensdörfer
 

 

Die Handballer der MSG Bieberau/Modau wollen nach ihrem Erfolg in der Vorwoche nun gegen den MTV Vorsfelde nachlegen. Der TV Groß-Umstadt befindet sich beim heimstarken TV Kirchzell nur in der Außenseiterrolle.

 

Die MSG Bieberau/Modau hat am vergangenen Wochenende mit dem überraschend deutlichen 30:22-Erfolg bei Ligaprimus Eintracht Baunatal ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Nun gilt es für die Odenwälder am Samstag gegen den MTV Vorsfelde, diesen hervorragenden Eindruck vor dem eigenen, erwartungsvollen Publikum zu bestätigen.

 

Der Gegner aus Niedersachsen bietet dafür die richtige Plattform, denn er hat in der Fremde noch keinen Punkt verbucht. Allerdings gewannen die Wolfsburger am Samstag ihr zweites Ligaspiel (28:22 gegen Leipzig), was Florian Bauer als Vorteil sieht. „So werden wir unseren Kontrahenten mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter nehmen“, stellt der MSG-Trainer klar. Natürlich rechnet er mit einem Erfolg für sein Team, nachdem die MSG den Tabellenführer so klar beherrscht hat. Zudem kehrt der gesperrte Distanzwerfer Sebastian Paul zurück ins Team, was den Südhessen gegenüber dem kleinen Kader der Gäste einen weiteren Vorteil verschafft.

 

Unterdessen nimmt der Kader für die kommende Spielzeit weiter Konturen an. Beinahe alle Leistungsträger haben ihren Verbleib zugesagt oder längerfristige Verträge. Linkshänder Jan Döll wird indes mit der HSG Wetzlar in Verbindung gebracht. Dort hatte der Linkshänder ein Probetraining. Auch Zweitligist TV Hüttenberg ist interessiert. Die MSG-Regie plant in jedem Fall ohne das Talent.

 

Neunmal war der TV Kirchzell in dieser Saison Gastgeber, neunmal hat er gewonnen. Schwieriger könnte die Aufgabe für den TV Groß-Umstadt am Samstag (19.30 Uhr) in der engen Amorbacher Parzifalhalle also gar nicht sein. Ohne Zweifel, die kleine verschworene Gemeinde um Trainer-Urgestein Gottfried Kunz ist zu Hause eine Macht. Schon als Kind für den TVK unterwegs, trainiert der gebürtige Dieburger den erfolgreichen Underdog aus dem bayrischen Odenwald seit zwei Jahrzehnten. Immer wieder gelingt es Kunz, aus regionalen Talenten und mit Unterstützung des Zweitligisten TV Großwallstadt ein spielstarkes Drittliga-Team zu formen. Mit 24:10 Zählern befinden sich die Unterfranken in der Spitzengruppe der Staffel.

 

Auch Linkshänder Steffen Kaufmann, mittlerweile in Rimpar aktiv, hat Zweitspielrecht. Da die zweite Liga noch EM-Pause hat, ist der Torjäger im Gegensatz zum Hinspiel dabei. Die Mannschaft des TV Groß-Umstadt, allen voran Trainer Tim Beckmann, weiß um die Herausforderung, auch weil sie schon im verlegten Hinspiel vor Weihnachten den Kürzeren zogen (24:26).

Doch die Südhessen reisen mit breiter Brust zum 40 Kilometer entfernten Gastspiel. Im Gepäck haben sie zwei überzeugende Siege in Pirna und gegen Dessau-Rosslau. Da stand allerdings Routinier Milos Hacko zwischen den Pfosten und dessen erneute Anreise aus Slowenien ist doch eher unwahrscheinlich.