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Handball, dritte Liga – MSG Groß-Bieberau/Modau trifft in Aschersleben schlecht – 21:25

03. Februar 2014 - Darmstädter Echo

 

 

Der Ball wollte nicht ins Tor fliegen: Aufgrund liederlicher Wurfausbeute verlor die MSG Groß-Bieberau/Modau die Drittliga-Begegnung beim HC Aschersleben am Samstagabend 21:25 (10:10).

 

14 Zähler hat die MSG Bieberau/Modau aus fremden Hallen mitgenommen. In Aschersleben vermochten die Südhessen die Auswärtsstärke nicht zu bestätigen. Es war nicht der Tag der Schützlinge von Trainer Florian Bauer. Sie fanden nach knapp sechsstündiger Anfahrt keinen Zugriff auf Spiel und Gegner. Die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt wirkten präsenter und zielstrebiger. Trainer Dimitri Filippov hatte sie geschickt auf die Odenwälder eingestellt. Mit langen Kreuzbewegungen wurde deren 3-2-1-Abwehr ausgehebelt. Die MSG war gezwungen, immer wieder das Abwehrzentrum zu vernachlässigen. Daraus schlug Aschers-lebens Kreisläufer Maciej Gebala (sechs Tore) Kapital. Er wuchs zum besten Spieler.

 

Dem 1:4-Rückstand nach acht Minuten rannte Groß-Bieberau während der gesamten Spielzeit hinterher. Immer wenn die Wende möglich war, patzte der Angriff. Unverhältnismäßig viele Fahrkarten notierte Co-Trainer Rolf König, aber auch gute Paraden des bundesliga-erfahrenen gegnerischen Torwarts Andreas Böhm. So beim 17:18 in der 48. Minute.

 

In Überzahl wurden weiter beste Chancen vergeben. Zudem häuften sich technische Fehler. Die abstiegsbedrohten Hausherren erhöhten auf 21:17. Von diesem Rückstand erholten sich die Odenwälder nicht mehr. Nach zwei Erfolgen in Serie sprach Rolf König nicht von einem Rückschritt: „Wir haben uns gute Möglichkeiten herausgespielt. Unsere Abwehr hat 25 Gegentore kassiert, auch in Ordnung. Aber wir haben einfach die Bude nicht getroffen, das passiert halt.“

 

 

MSG Groß-Bieberau/Modau: Podsendek, Bar (im Tor), Döll 4, Buschmann 5/2, Arnold 2, Baumgärtel 3, Malik 2/1, Yannick Göbel 4, Lemke 1, Paul, Darren Weber, Rohaly und Kolb, Ascherslebens Haupttorschützen: Gebala 6, Pit Seifert 7/5, Veta 3, Zeitstrafen: 6/5, Disqualifikation: Nils Arnold (59. dritte Zeitstrafe), Siebenmeter: 5/5 und 3/2, Zuschauer: 450.