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Handball, Dritte Liga – Groß-Bieberau/Modau beim 21:21 zumindest in Abwehr tadellos

17. Februar 2014 - Darmstädter Echo

 

 

Im Angriff drückt der Schuh.“ Trotz einer tadellosen Abwehrleistung muss sich die MSG Groß-Bieberau/Modau gegen den HSV Bad Blankenburg mit einem Punkt begnügen.

 

Einen doppelten Punktgewinn hätte sich die MSG Groß-Bieberau/Modau durchaus verdient gehabt. Doch der Handball-Drittligist war bei der Chancenverwertung zu schwach, sodass gegen den schlagbaren HSV Bad Blankenburg lediglich ein 21:21 (10:12) heraussprang. Gut 500 Zuschauer gaben den Odenwäldern nach der schwachen Vorstellung zuletzt gegen Leipzig erneut ihr Vertrauen. Sie sahen 20 Minuten lang einen offenen Schlagabtausch. Dabei stand die Abwehr gut, auch wenn sie den erfahrenen Juraj Niznan (7 Tore) nicht immer ausschalten konnte. Nach 22 Minuten erspielten sich die Südhessen einen Vorteil (10:8), aus dem sie aber kein Nutzen zogen. Fahrlässig wurden beste Möglichkeiten vergeben. Dabei hatten sie sich diese Chancen durch diszipliniertes Angriffsspiel erarbeitet.

 

„Da brauchen mir auch keiner zu kommen, wir hätten kein Spielsystem. Wir haben zehn beste Möglichkeiten ausgelassen, darunter drei Siebenmeter. Die hätten für einen Sieg schon gereicht“, wehrte sich Trainer Florian Bauer gegen die Kritik.

 

Er konnte auf jeden Fall zufrieden sein mit der kämpferischen Einstellung der Mannschaft, die nach dem Seitenwechsel hellwach war. Paraden von Torhüter Markus Podsendek, drei Gegenstöße der schnellen Außen Jan Döll (7), Groß-Bieberaus bester Spieler, und Yannick Göbel (4) sorgten nach 36 Minuten für das 15:14. Doch auch in dieser Phase versäumten es die Gastgeber, nachzulegen. Drei gute Chancen wurden vergeben, und so blieb es spannend.

 

Und torarm. Denn bereits in der 56. Minute traf Till Buschmann per Siebenmeter zum Endstand. „In Sachen Disziplin und Einsatzwillen haben wir uns gesteigert, aber bei uns drückt zur Zeit der Schuh im Angriff“, bilanzierte Bauer nach dem Abpfiff.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Podsendek und Bar (beide im Tor), Döll 7, Malik 4/2, Göbel 4, Baumgärtel 3, Buschmann 2/1, Lemke 1, Paul, Arnold, Rohaly und Kolb.
Haupttorschützen der Gäste: Niznan 7/1, Werner 5, Bordovskis 3, Ardan 3. Zeitstrafen: 6/8. Siebenmeter: 6/3 und 4/2. Zuschauer: 500.