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Sonntag · 02.03.2014 · 15:57 Uhr · PM Wallau, red
 

Ralf Ludwig zeigte sich nach dem 24:23-Erfolg gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau zufrieden: "Ich bin der Meinung, dass man gegen Groß-Bieberau in einer 3:2:1-Formation decken muss, das hat die Mannschaft richtig gut umgesetzt", antwortete er auf die Frage nach der durchaus ungewohnten Deckungsvariante. Auch Sebastian Schermuly bekam ein Sonderlob. "Er hat uns heute den nötigen Rückhalt gegeben." Mit seinem Team festigte er den fünften Tabellenplatz, der Gegner rutschte auf den neunten Platz ab.

Schon in der ersten Viertelstunde des Spiels wurde von der SG Wallau der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten - 2:2 (6.) - übernahmen die Gäste das Kommando und konnten bis zur fünfzehnten Minute auf 7:2 davonziehen. Ausdruck der Spielfreude war der Treffer zum 6:2 durch Lucas Lorenz der das Spielgerät beim Gegenstoß lässig über Gästetorhüter Paul Bar ins Netz legte (12.).

In der Abwehr gab Wallau den Odenwäldern kaum Luft zum Atmen und packte immer wieder entscheidend zu. Auch Sebastian Schermuly strahlte große Sicherheit aus und ließ bis zur sechzehnten Minute nur einen Gegentreffer aus dem laufenden Spiel zu. Zuvor hatte Michael Malik, bester Torschütze der Gäste, einen Siebenmeter weit über das Gehäuse geworfen. Bis zur Pausensirene hielt die Wallauer Mannschaft den Vorsprung, mit einem 12:7 ging es in die Kabinen.

"Das war unterirdisch", blickte Groß-Bieberaus Trainer Florian Bauer nach der Partie zurück. Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Gäste zunächst überhaupt nicht in die Partie: Marcel Jamin und Lucas Lorenz erzielten innerhalb kurzer Zeit jeweils zwei Treffer und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Doch Groß-Bieberau, das unter anderem als einziges Team bei Spitzenreiter Eintracht Baunatal hatte gewinnen können, zeigte nun eine Reaktion.

Die Wallauer Führung schrumpfte von Minute zu Minute. Nach 45 Minuten kam Mathias Konrad erstmals nach langer Verletzungspause wieder auf die Platte und feierte in Form eines Treffers schon nach wenigen Sekunden ein ganz persönliches Erfolgserlebnis gegen seinen Ex-Verein. Doch auch er brachte in der sehr unübersichtlichen Schlussphase keine Struktur in das nun von zahlreichen Zeitstrafen geprägte Spiel. Am Schluss rettete sich Wallau dank Konrads 23:21 (59.) und Benedikt Seegers 24:22 gerade noch ins Ziel.

​SG Wallau:
​Schermuly, Kosel; F. Schreiber, Seeger (3/3), Scheer (1), Konrad (2), Teuner (1), Bonnkirch (2), Jamin (6), Botzenhardt (2/1), S. Schreiber, Sterker (1), Lorenz (6).

​MSG Groß-Bieberau/Modau:
​Bar, Podsendek; Göbel (1), Kolb (1), Malik (3/1), Baumgärtel (4), Buschmann (6/4), Lemke (1), Rohaly (3), Paul, Weber (2), Arnold (1), Döll (1). ​

​Zuschauer: ​300.
Schiedsrichter: ​Fiess & Lipps.