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7. März 2014 - Darmstädter Echo
 
Die MSG Groß-Bieberau/Modau unterlag am Sonntagabend in der dritten Handball-Bundesliga beim abstiegsbedrohten Dessau-Rosslauer HV mit 26:34 (11:20).
 

HANDBALL, DRITTE LIGA.

Die knifflige Aufgabe bei den heimstarken Gastgebern vergeigte der Tabellenneunte. Der Zwölfte Dessau-Rosslauer HV aus Sachsen-Anhalt kämpfte in der turbulenten Begegnung vor gut 900 Zuschauern verbissen um die Chance auf den Liga-Erhalt. „Die stecken mitten im Abstiegskampf und haben ihr Herz in die Hand genommen“, berichtete Gäste-Trainer Florian Bauer.

 

Bis zum 8:8, 12:10 und 13:11, stimmte die Marschrichtung der Südhessen vor allem im Angriff. Doch bis zur Halbzeit (11:20) ging dann der Schuss binnen weniger Minuten nach hinten los. Bauer: „Nach der Pause habe ich dann die Abwehr umgestellt.“ Der Schritt schuf etwas Linderung des Rückstandes beim 20:26. Doch eine Wende vermochten die Gäste der Begegnung nicht mehr zu geben – obwohl Torhüter Paul Bar trotz der Flut an Gegentreffern eine gute Leistung bot.

 

Ohne den starken Torwart Markus Podsendek (Knochenabsplitterung im Fuß) und den torgefährlichen Linkshänder Till Buschmann (Bänderverletzung) fehlte es Groß-Bieberau/Modau vor allem in der turbulenten zweiten Halbzeit an Alternativen in Abwehr und Angriff. Bauer: „Da sind uns dann die Körner ausgegangen.“ In der kampfbetonten Partie setzte es nach dem Wechsel zwei Rote Karten: Ein Spieler von Dessau erhielt die Disqualifikation, weil er Jan Döll, mit sieben Treffern bester Angreifer der Gäste, beim Tempogegenstoß umgerissen hatte. Sebastian Paul sah bei den Odenwäldern Rot. Er soll – so sahen es die Unparteiischen – einem Gegenspieler ins Gesicht geschlagen haben.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Bar, (im Tor), Döll 7, Malik 7/7, Paul 3, Baumgärtel 3, Weber 3 Arnold 1, Rohaly 1, Kolb, Göbel, Lemke, Haupttorschützen für Bernburg: Lux 7, Pavliczek 6.
Zeitstrafen: 6/5, Siebenmeter: 0/0 und 7/7, Zuschauer: 911.