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Am kommenden Wochenende nimmt die MSG Groß-Bieberau/ Modau I am Turnier in Bad König statt. Verantwortlich wird an den beiden Turniertagen für den im Urlaub weilenden Trainer Ralf Ludwig sein Co-Trainer sein. Christian Zölls heißt er und wir wollen ihn einmal zu Wort kommen lassen. Nachfolgend haben wir ihm einige Fragen gestellt.

 

 

 

Frage: Mit Dir Christian, steht bei der MSG auch in neuer Co-Trainer in der Verantwortung. Stell Dich doch kurz vor?

 

Christian Zölls: Gerne. Ich bin 34 Jahre alt und wohne in Rödermark mit mit meiner Frau Stefanie und meinem vierjährigen Sohn Linus. Gebürtig komme ich aus Wiesbaden, in meiner Jugend hat es mich in den Taunus verschlagen und bis vor kurzem hatte ich meinen Lebensmittelpunkt wieder in Wiesbaden. Ich bin Diplom Betriebswirt und arbeite in Frankfurt in einer Komunikationsagentur mit dem Schwerpunkt Sponsoring. Den Großteil meiner Freizeit widme ich meiner Familie, ansonsten bin ich sehr sportinteressiert, auch außerhalb des geliebten Handballsports.  Seit meinem siebten Lebensjahr bin ich im Handball aktiv, meinen Heimatverein TGS Langenhain habe ich in der C-Jugend Richtung SG Wallau-Massenheim verlassen, wo ich bis zur Saison 2008/2009 aktiv als Spieler tätig war. Der größte Erfolg in dieser Zeit war sicherlich der Gewinn der Südwestdeutschen Meisterschaft und dem damit verbunden Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Saison 2006/2007. Aufgrund meines Hüftleidens musste ich meine aktive Karriere leider recht früh beenden, dem Handball bin ich trotzdem treu geblieben. So habe ich in der Saison 2009/2010 als Co-Trainer beim Oberliga-Team der SG Wallau begonnen und in der Saison 2012/2013 die Hessenmeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Bundesliga feiern können.

Seit dieser Saison bin bei der MSG ebenfalls als Co-Trainer aktiv und freue mich riesig auf die anstehenden Aufgaben. 

 

Frage: Mannschaft und Umfeld sind für Dich völligste Neuland. Wie bist Du hier  aufgenommen worden?

 

Christian Zölls: Das ist richtig, Mannschaft und Umfeld sind Neuland, ich bin allerdings von allen Beteiligten sehr herzlich und freundlich aufgenommen worden, was den Start in eine neue Aufgabe natürlich sehr erleichtert. Man merkt, dass im Umfeld der MSG Handball einen sehr hohen Stellenwert einnimmt und vieles getan wird um optimale Voraussetzungen zu schaffen. Das hat mich in den ersten Wochen am allermeisten beindruckt. Die Mannschaft hat uns als Trainerteam vom ersten Tag an gut aufgenommen und ich habe zu allen ein sehr gutes Verhältnis aufbauen können.

 

Frage: Welche Aufgaben hast Du im täglichen Trainingsgeschehen vorwiegend zu bewältigen?

 

Christian Zölls: Ich unterstütze den Trainer Ralf Ludwig natürlich in allen Themen rund um den Trainingsbetrieb, stimme mich mit ihm ab in Bezug auf Trainingsinhalte, Spielkonzepte usw. Zusätzlich leite ich einmal in der Woche das Training selbständig und kümmere mich weiterhin um das Torwarttraining.

 

Frage: Bist Du eher ein "harter Hund" oder der "brave Typ"?

 

Christian Zölls: Selbsteinschätzung, eine recht schwierige Disziplin. Im Grunde denke ich bin ich keines von beidem, eine gesunde Mischung macht es aus. Auf einer Skala würde ich mich eher zum "braven Typ" hin einordnen, als zum "harten Hund", aber wie gesagt, ich denke die Mischung macht es.

 

Frage: Wo liegen Deiner Meinung nach die Stärken des diesjährigen Drittligateams?

 

Christian Zölls: Wir haben eine Mannschaft mit vielen sehr talentierten Spielern und sind auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt. Alle Spieler sind körperlich auf einem guten Niveau und wir haben im athletischen Bereich stark gearbeitet. Wenn die jungen Spieler weiterhin hart an sich arbeiten und vom Umfeld die nötige Zeit zur Entwicklung bekommrn werden wir am Einen oder Anderen noch sehr viel Freude haben.

 

Frage: Hast Du auch Schwächen ausgemacht?

 

Christian Zölls: Schwächen gibt es in jeder Mannschaft. Wir haben viele junge Spieler und "nur" eine handvoll routinierte Spieler, denen eine große und zugleich schwierige Aufgabe zukommt, nämlich Leader zu sein und die jungen Spieler zu führen und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.  Weiterhin müssen wir in den kommenden Wochen noch an der Fehlerminimierung im Spiel arbeiten, unser neues Spielkonzept vertiefen und an unserem Umschaltspiel feilen.

 

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg auf dem Turnier am Wochenende.