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Handball, dritte Liga –Darmstädter Echo

MSG Groß-Bieberau/Modau erwartet Lok Pirna

 


 
In starker Form präsentierte sich Steve Baumgärtel beim Auftaktsieg der MSG Groß-Bieberau beim Dessau-Rosslauer HV. Nun will der Handball-Drittligist am Sonntag zu Hause nachlegen.  Foto:Jürgen Pfliegensdürfer

 

Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau präsentiert sich in der neuen Saison gegen den ESV Lok Pirna zum ersten Mal vor heimischem Publikum. Der TV Groß-Umstadt befindet sich beim SV Anhalt Bernburg eher in die Außenseiterrolle.

 

Die junge Formation der MSG Groß-Bieberau/Modau fiebert dem ersten Drittliga-Auftritt in der heimischen Großsporthalle entgegen. Die Heimpremiere gegen den ESV Lok Pirna wurde zwar aufgrund des Bundesliga-Spiels der Rhein-Neckar-Löwen in der Frankfurter Commerzbank-Arena auf Sonntag (14 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) verschoben. Doch das soll nicht verhindern, dass das Team von Ralf Ludwig gleich dort weiter machen will, was es beim Saisonstart begonnen hat. Mit 31:23 wurde der Dessau-Rosslauer HV abgefertigt. Über 1000 Zuschauer waren Zeuge, auch weil sich die Ostdeutschen enorm verstärkt hatten. Die MSG dämpfte die Erwartungen des HV nachhaltig. Ralf Ludwig sprach hernach von einem nahezu perfekten Auftritt.

 

Der neue MSG-Coach bleibt aber auf dem Teppich. „Dessau braucht noch Zeit, um sich einzuspielen. Wir hingegen waren schon richtig gut“. Großen Respekt hat Ludwig vor dem kommenden Kontrahenten aus der Nähe von Dresden. Pirna setzt weiterhin größtenteils auf Legionäre. Die Tschechen Jiri Boucek, Jiri Havlat, Jiri Brecko und die Serben Dusan Milicevic sowie Vladan Kovanovic bilden gemeinsam mit Christian Möbius und Neuzugang Martin Danowski das Gerüst der Sachsen. Ralf Ludwig spricht von einem unangenehmen Konkurrenten. „Pirna hat mit Boucek und Milicevic richtig gute Handballer. Außerdem harmoniert der Rückraum sehr gut mit dem Kreis“, sagte Ludwig, der allerdings auch unmissverständlich klar macht, dass er für sein eigenes Team einen Sieg fest eingeplant hat. „Wir haben Respekt, aber es ist unser Anspruch, Pirna vor eigenem Publikum zu schlagen“, betonte der Trainer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

 

Die MSG-Regie hat sich aufgrund der ungewöhnlichen Anwurfzeit etwas einfallen lassen. Bereits um 12 Uhr wird die Großsporthalle geöffnet, ein bayrischer Frühschoppen mit Weißwurst und anderen Spezialitäten soll die Fans in die richtige Stimmung bringen. Die MSG weist darauf hin, dass es an der Tageskasse sowohl Dauerkarten als auch Tickets für das wahrscheinlich bald ausverkaufte Südhessen-Derby in Nieder-Roden am 26. September gibt.