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Handball, Dritte Liga – Darmstädter Echo

Nagelprobe für Groß-Bieberau/Modau

 


Taktische Einstellung: Trainer Ralf Ludwig schwört die Spieler der MSG Groß-Bieberau/Modau während einer Auszeit im letzten Heimspiel auf den Gegner ESV Lok Pirna ein. Die Odenwälder gewannen 31:22 und sind am Samstag nun beim starken HSV Hannover gefordert.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau will am Samstagabend beim heimstarken HSV Hannover die Tabellenführung in der Dritten Handball-Bundesliga verteidigen. Eine knifflige Aufgabe für die Gäste. Der TV Groß-Umstadt ist am Wochenende spielfrei.

 

Es war bisher ein gelungener Saison-Auftakt für die MSG Groß-Bieberau/Modau. Zwei Siege zum Rundenstart bescherten den Odenwäldern die Tabellenführung in der Dritten Handball-Bundesliga. Doch am Samstag (19.30 Uhr.) wartet ein anderes Kaliber auf die Südhessen als zuletzt der ESV Lok Pirna, der mit 31:22 bezwungen wurde.

 

Der HSV Hannover aus der Nordgruppe in die Oststaffel gerutscht, verfügt über eine eingespielte Mannschaft. Spielerisch stark, robust und mit torgefährlichen Rückraumspielern wie dem 2,10 Meter großen Bastian Riedel, Neuzugang Yannik Pille und Linkshänder Sebastian Czok, wurde im ersten Heimspiel der hochgehandelte HSC Bad Neustadt (letzte Saison Zweiter der Südstaffel) mit 29:25 entzaubert. Trainer Stephan Lux hat Groß-Bieberau als Favoriten eingestuft, doch die Odenwälder bewerten die Ausgangsituation anders. „Hannover hat eine gute Mannschaft, doch wir sind auch gut. Wenn wir jedoch so spielen, wie in der ersten Halbzeit gegen Pirna, wird es aber sehr schwer für uns“, rechnet Ralf Ludwig mit einer kniffligen Aufgabe.

 

Der MSG-Trainer kann sich auf den großen, in der Breite starken Kader verlassen. Den besitzen die Niedersachsen auch. Viel wird davon abhängen, ob Spielgestalter und Torjäger Benedikt Seeger bei den Gästen wieder die richtigen Lösungen findet. Ludwig: „Benedikt ist in einer Top-Verfassung. Zudem können wir ihn in der Abwehr schonen, was hinten raus enorm wichtig ist.“ In den ersten beiden Partien erzielte Seeger, der beinahe fehlerlos spielte, 17 Treffer.

 

Der TV Groß-Umstadt ist an diesem Wochenende spielfrei. Die Heinrich-Klein-Halle ist wegen einer Weinprobe belegt. Die Begegnung gegen den HSC Bad Neustadt wurde deshalb auf 20. Dezember verlegt. Nach dieser Verschnaufpause beginnt nächsten Freitagabend ein Derby-Dreiklang für Groß-Umstadt: Dem Auftritt bei der HSG Nieder-Roden (20 Uhr) folgen die beiden Vergleiche gegen den TV Kirchzell und die MSG Groß-Bieberau/Modau.