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Handball, Dritte Liga – Beckmanns Team spielt bei Spitzenreiter Nieder-Roden

 

19. September 2014 - Darmstädter Echo

 

Bereits an diesem Freitagabend reist der TV Groß-Umstadt als Außenseiter zum brisanten Derby gegen den Spitzenreiter der Dritten Handball-Liga HSG Nieder-Roden. Die MSG Groß-Bieberau will sich gegen den Vorletzten Northeimer HC den Frust von der Seele werfen.

Das Handball-Wochenende beginnt gleich mit einem interessanten Derby: Der TV Groß-Umstadt tritt bereits am heutigen Freitag bei der HSG Nieder-Roden (20 Uhr, Sporthalle Wiesbadener Straße) an – in der Rolle des Außenseiters. Die Rodgauer stehen nach drei Auftakterfolgen an der Spitze der Tabelle.

Doch zuletzt, beim 29:26-Erfolg gegen Northeim präsentierten sich die Schützlinge von Alexander Hauptmann wahrlich nicht wie ein Top-Team. „Wir haben zwar gewonnen, aber das war ein Katastrophenspiel. Gegen Groß-Umstadt müssen wir uns deutlich steigern“, fordert der Trainer, der glaubt, dass das Leistungspotenzial seiner extrem jungen Mannschaft überbewertet wird. Mittlerweile wird die HSG als Titelkandidat gehandelt, was der ehemalige Aufbauspieler von sich weist. „Unsere Ziele bleiben bescheiden, weil wir noch Erfahrung brauchen“, betont er.

Vom TVG erwartet der Kirchzeller, dass das Derby die Mannschaft „beflügelt“. „Sie haben wichtige Kräfte verloren, treten aber geschlossener auf.“ Gegenpart Tim Beckmann sieht den Ausflug nach Nieder-Roden als Schritt im Lernprozess für sein Team. „Wir brauchen einen guten Tag, eine Top-Leistung aller Spieler, Kampf und Leidenschaft, dann können wir vielleicht in Nieder-Roden bestehen.“

 

Ligakonkurrent MSG Bieberau/Modau bestreitet am Samstagabend sein zweites Heimspiel der Saison. Gegner ist Aufsteiger Northeimer HC. Die Niedersachsen tun sich bisher erwartungsgemäß schwer in der neuen Klasse. Drei Spiele, drei Niederlagen, lautet die bisherige Bilanz.

Die MSG Bieberau/Modau verlor am vergangenen Wochenende bei der 26:28-Niederlage beim HSV Hannover die Tabellenspitze und will sich nun gegen einen schlagbaren Konkurrenten rehabilitieren. „Dieses Spiel ist rum, wir arbeiten in Ruhe weiter und schauen, dass wir es schaffen, Northeim zu schlagen“, erklärt Ralf Ludwig.

Die Frage, ob der MSG-Trainer keine Angst habe, dass sein Ensemble den Aufsteiger aus dem Norden unterschätzen könne, wiegelt der Übungsleiter ab: „Unterschätzen kann man nur jemanden, wenn man eine nachgewiesene Spitzenmannschaft ist. Scheinbar ist es hier im Unterbewusstsein verankert, dass man glaubt, besser zu sein als der Rest. Dieser Beweis wurde aber noch nicht erbracht“, kritisiert Ludwig, der bei seinem zum Teil sehr jungen Team noch lange keine Konstanz erkennen kann.