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Erst in der zweiten Halbzeit wurde der Erfolg gesichert

 

Im zweiten Heimspiel hatte es die MSG mit dem Northeimer HC zu tun. Nach der Niederlage der Ludwig-Mannschaft in Hannover sollte unbedingt ein sicherer Erfolg her. Gerade vor eigenem Publikum hat sich die Mannschaft einiges vorgenommen und bereits zu Hause gegen Pirna gezeigt, dass man schönen Handball spielen kann. Die Gäste kamen mit der Hypothek von drei Auftaktniederlagen in den Odenwald gefahren und waren keinesfalls gewillt, die Partie von vornherein aufzugeben. Bei der MSG war der komplette Kader einsatzfähig.

 

 

Lucas Lorenz auf dem Weg zum Northeimer Tor.

Im ersten Abschnitt zeigten die Gäste deutlich ihre Stärken auf. Viel gelang über den starken Kai Effler, den die Abwehr der MSG nicht in den Griff bekommen wollte. Zumindest lagen die Gastgeber vorne, doch wollte es einfach nicht gelingen, sich abzusetzen. Bei der MSG spielte der junge Maik Lebherz frech auf, dem im ersten Abschnitt vier Tore gelangen. Doch spielerisch war das sicher noch nicht dass, was sich das Trainergespann Ludwig/ Zölls vorgestellt hatte. 15:14 stand es zur Halbzeit und die MSG musste sich schon deutlich steigern um dieses Heimspiel für sich entscheiden zu können.

Die zweite Hälfte begann mit drei schnellen Toren für die Gastgeber, doch Northeim ließ nicht locker. Nach 35. Spielminuten stand es 18:16. Immer wenn sich die Gelegenheit bot, etwas sicher ins Spiel zu kommen, stand man in der Abwehr zu statisch und den Gästen gelang jeweils der Anschluss. Erstmals schienen sich die Bieberauer nach 45 Minuten befreien zu können. Bei den Gästen häuften sich die Zeitstrafen und mehrmals konnte Michael Malik vom Siebenmeterpunkt treffen. 24:19 führten die Gastgeber nach 48 Spielminuten, doch entschieden war noch lange nichts. Doch der Sechstorvorsprung wollte einfach nicht gelingen. Markus Podsendek zeigte drei riesige Paraden, doch vorne traf man nicht. Neun Minuten vor Schluss war es dann soweit. Alexander Rohaly traf zum 26:20 - eine kleine Vorentscheidung.  Die letzten Tore warfen die Gäste. Am Ende stand ein 31:25-Erfolg für die Groß-Bieberauer fest, doch eines wurde sehr deutlich: In dieser Liga gibt es keine Selbstläufer.

 

Mannschaftsaufstellungen:

MSG Groß-Bieberau/ Modau: Podsendek, Müller, Göbel 1, Malik 8/6, Büttner 1, Seeger 5, Baumgärtel 1, Buschmann 2, Rohaly 3, Lebherz 5, Lorenz 1, Weber 1, Arnold, Döll 3.

Trainer: Ralf Ludwig

Northeimer HC: Pförtner, Armgart, Fleischmann 1, Wilke 1, Schnitt 4, Lange 1, Seekamp 2, Kühn, Effler 7, Gerstmann, Falkenhain 8/1, Stöpler 1, Hennings.

Trainer: Carsten Barnkothe

Zeitstrafen: 1 - 4

Siebenmeter: 8/6 - 2/1

Zuschauer: 400

Schiedsrichter: Martin Dürscherl/ Matthias Kreuser