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Schwerstarbeit war für die MSG Groß-Bieberau/Modau nötig, um bei der heimstarken HG Köthen einen 22:19 (12:10)-Erfolg zu verbuchen. Nun folgt eine zweiwöchige Spielpause.
HANDBALL, DRITTE LIGA - Darmstädter Echo
 

Es war wahrlich kein Hurra-Handball am Samstag in der Dritten Liga bei der HG Köthen. Dafür herrschte die Taktik vor. Zwei sehr engagiert arbeitende Defensivabteilungen machten sich gegenseitig das Leben schwer. MSG-Trainer Ralf Ludwig ließ die starken Köthener Außen Florian Lampe und Steven Just aggressiv abschirmen, zudem stellte der Groß-Bieberau/Modauer Mittelblock den gefährlichen Kreisläufer Rene Uelsmann zu.

Der Druck der Gastgeber beim Torewerfen lag nun beim Rückraum, den die MSG-Schützlinge aber im Griff hatten. Das frühe 6:3 (10. Minute) war aber nur eine Momentaufnahme, denn auch Köthen steigerte sich. Steffen Fischer wuchtete in der 18. Minute den Ball zum 6:6-Ausgleich in die Maschen. Ludwig nahm eine Auszeit. Danach lagen die Südhessen wieder auf Kurs, abschütteln ließen sich die Gastgeber aber auch nach dem Wechsel nicht und schnappten sich mit aggressiver Deckung immer wieder den Ball.

In der hektischen Schlussphase legten die Odenwälder aber immer vor, auch als Köthen dreimal ausgleichen konnte. Nach dem 18:18 in der 57. Minute sorgten Benedikt Seeger und Lukas Lorenz für den entscheidenden Vorteil zum 20:18. Sie waren letztendlich auch die beiden besten MSG-Akteure. Kreisläufer Lorenz traf fünfmal und spielte eine starke Defensive.

Mit dem wichtigen Erfolg verabschiedete sich die MSG Bieberau/Modau in eine zweiwöchige Spielpause. Diese wird das Team von Ralf Ludwig auch brauchen, denn es gilt, den Kader neu einzuspielen. Nach der Knieverletzung von Michael Malik müssen nun die jungen Darren Weber und Maik Lebherz mehr Verantwortung übernehmen.

„Wir werden daran arbeiten, den Ausfall von Michael zu kompensieren. Damit bin ich momentan noch nicht zufrieden“, erklärte Ludwig.

MSG Bieberau/Modau: Müller und Podsendek (im Tor), Lorenz 5, Buschmann 5/3, Seeger 4, Döll 3, Rohaly 2, Göbel 1, Arnold 1, Baumgärtel, Lebherz 1, Darren Weber und Büttner, 3, Zeitstrafen: 4/3, Siebenmeter: 7/6 und 4/3, Zuschauer: 500.