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Handball, dritte Liga – Heimspiele für Groß-Bieberau/Modau und Groß-Umstadt

7. November 2014 - Darmstädter Echo

 

 

Heimrecht für die beiden südhessischen Handball-Drittligisten: Die MSG Groß-Bieberau/Modau erwartet den direkten Tabellennachbarn SG Leipzig, der TV Groß-Umstadt befindet sich mit dem Dessau-Rosslauer HV, der am Sonntag bei den Odenwäldern zu Gast ist, ebenfalls auf Augenhöhe.

 

Zwei Wochen herrschte Punktspielpause bei der MSG Groß-Bieberau/Modau. Nun empfängt der Handball-Drittligist am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) die SG Leipzig. MSG-Trainer Ralf Ludwig hofft, dass seine Schützlinge nach der Pause heiß auf Ball und Gegner sind. Das wird dringend nötig sein. Zwar hat Leipzig in den zehn Saisonspielen auswärts bisher nichts ernten können, die letzten beiden Heimspiele wurden aber gewonnen.

Die Sachsen blamierten die Odenwälder zudem im Februar vor eigenem Publikum (23:30). Damals bekam die MSG-Defensive Linksaußen Sascha Meiner nicht in den Griff. Der Linksaußen warf zehn Tore, Rückraumspieler David Heinig traf sieben Mal. Auf diesen beiden Ausnahmespielern muss die Aufmerksamkeit der MSG-Defensive liegen.

Ohne Malik fehlen Alternativen im Rück

Ralf Ludwig rechnet gegen den Tabellennachbarn (Leipzig hat einen Zäher weniger) mit einem engen Vergleich. „Leipzig pflegt einen strukturierten Tempohandball, da müssen wir wirklich aufpassen“, prophezeit der Trainer. Nach dem langen Ausfall von Michael Malik fehlen die Alternativen im Rückraum, ein Problem, das sich laut Ludwig nicht so schnell lösen lassen wird. „Wir müssen aufpassen, nicht noch unten reinzurutschen“, erklärt Ludwig mit Blick auf das schwere Programm der nächsten Wochen unter anderem gegen Magdeburg, Dresden und Bad Neustadt.

Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt bekommt es ebenfalls Besuch aus dem Osten. Am Sonntag (17 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) reist der Dessau-Rosslauer HV (6:12 Punkte) aus Sachsen-Anhalt an. Ein richtungsweisendes Spiel gegen einen Tabellennachbarn im hinteren Mittelfeld. Der war vor der Saison aber mit einer ganz anderen Erwartungshaltung gestartet. Mit der Verpflichtung des höherklassig erfahrenen Linksaußen Marek Vanco wollte das Team um Torjäger Robert Lux ganz vorne mitmischen. Die Vereinsführung reagierte nun und verpflichtete mit Uwe Jungandreas einen ehemaligen Bundesliga-Coach vom SC Magdeburg.

Zindt: „Platz zwölf ist völlig inakzeptabel“

Doch auch für die Südhessen ist der zwölfte Tabellenplatz weniger als erhofft. „Dieser Rang ist völlig inakzeptabel. Unsere Mannschaft, die sich da unten rein gespielt hat, steht in der Verantwortung. Jetzt ist der Druck, gewinnen zu müssen, wieder da“, fordert Abteilungsleiter Holger Zindt Rehabilitation von seiner Mannschaft. Nach der langwierigen Verletzung von Torwart Lucien Zwiers, der mit einem Kreuzbandriss rund ein halbes Jahr ausfällt, verpflichtete der TV Groß-Umstadt mit Marcel Bolling (34 Jahre, SG Nußloch/Baden) einen alten Bekannten. Der ältere Bruder von TVG-Keeper Thomas Bolling spielte früher schon länger für die Südhessen.