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Handball, dritte Liga –Darmstädter Echo

Im Heimspiel braucht Groß-Bieberau tadellose Einstellung

 

Vor dem schweren Heimspiel gegen Tabellenführer HC Elb-florenz Dresden am Samstag ist bei der MSG Groß-Bieberau/Modau Ernüchterung eingekehrt: Es droht der Absturz in den Tabellenkeller der dritten Handball-Bundesliga.

 

Hochgehandelt wurde die MSG Groß-Bieberau/Modau vor der Saison. Viele Trainer hatten die Odenwälder auf der Liste der Titelkandidaten. Vor dem Vergleich gegen den HC Dresden am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) ist es gewagt, von einem Spitzenspiel zu sprechen. Während die Gäste den Aufstiegswunsch mit 18:2 Punkten untermauern, sind die Südhessen mit 9:9 Zählern auf den zehnten Rang abgerutscht.

 

Gerade die letzten Heim-Niederlagen gegen TV Kirchzell und SG Leipzig haben bei der Regie Unmut geweckt. „Wenn die Trainer unserer Gegner jedes Mal zurecht sagen können, ihr Team hatte den größeren Siegeswillen, ist das schon beschämend. Bei einigen unserer Spieler klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander“, tadelt Georg Gaydoul die Einstellung.

 

Der Geschäftsführer ist dagegen mit der Arbeit des Betreuerteams zufrieden. „Der Aufwand wurde nochmals erhöht, was dem einen oder anderen auch wieder nicht geschmeckt hat“, erklärt Gaydoul, der nun hofft, dass die Mannschaft den Ernst der Lage begreift.

 

Mit der Kraftprobe gegen den HC Dresden beginnt eine Reihe von Vergleichen gegen Spitzenmannschaften der Ost-Gruppe. Eindeutig mit dem größten Etat ausgestattet, verfügen die Gäste über einen starken Kader. Die Rückraum-Achse um Alexander Matschos, Linkshänder Gabriel de Santis und Antreiber Lars Bastian zählt zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Linksaußen Tim-Philip Jurgeleit hat schon Bundesliga-Erfahrung gesammelt, ebenso wie Torhüter Timo Meinl. Kein Wunder, dass Trainer Ralf Ludwig von einer klaren Außenseiterrolle der Odenwälder spricht – trotz des Heimvorteils am Samstagabend.