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TV Groß-Umstadt will gegen Hannover die Wende

 

Handball, Dritte Liga – Darmstädter Echo

 


Wenn Benedikt Seeger (Mitte) und seine Mannschaftskollegen gegen die Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf nicht das Nachsehen haben wollen, muss sich der Angriff steigern.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Die zweiwöchige Spielpause hat der Mannschaft des TV Groß-Umstadt gut getan. Nun möchte der Handball-Drittligist den Abwärtstrend gegen den HSV Hannover stoppen. Bei der Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf ist die MSG Groß-Bieberau/Modau Außenseiter.

Auch für Liga-Konkurrent MSG Groß-Bieberau/Modau läuft es nicht rund. Die zwei Heimniederlagen gegen die sächsischen Vereine SC Leipzig und HC Dresden haben die Stimmung gründlich verdorben. Zuletzt überzeugten die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig zwar in der Abwehr, vorn lief es aber nicht rund. Patzte früher oftmals der Rückraum, versagten zuletzt auch die Außen.

Mit einem Angriff in dieser Form wird am Sonntag (15 Uhr, Schulzentrum) beim Tabellenvierten TSV Burgdorf II kaum etwas herausspringen. Mit 18:4 Zählern ist die Talentschmiede ein Schwergewicht der Liga. Die Odenwälder (9:11) müssen sich im Angriff deutlich steigern, um Zählbares zu gewinnen.

Nach dem Sonderbericht der Schiedsrichter vom Spiel gegen Dresden gab es eine Geldstrafe gegen Ralf Ludwig. Der Trainer hatte sich über fragwürdige Entscheidungen beschwert und den Unparteiischen Selbstdarstellung vorgeworfen.

 

Der TV Groß-Umstadt wartet seit Wochen auf ein Erfolgserlebnis. Aus den letzten fünf Partien steht ein Pünktchen auf der Habenseite. Es wird Zeit, diese Bilanz aufzubessern. Am Sonntagabend (17 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) hat die Mannschaft von Trainer Tim Beckmann gegen den HSV Hannover Gelegenheit, die Wende einzuleiten.

 

Die zweiwöchige Spielpause wurde zur Vorbereitung genutzt. Die unglückliche 20:21-Niederlage gegen den Dessau-Rosslauer HV sei aufgearbeitet. Beckmann berichtete von Verbesserungen im individuellen Bereich und im Mannschaftsgefüge, zur Zeit das Thema.

 

„Wir müssen jetzt versuchen, die Nerven zu behalten, gerade in engen Situationen. Die Spieler müssen lernen, wie wichtig der eigene Ballbesitz ist und das nicht aus jeder halben Torchance eine Entscheidung erzwungen werden muss“, erklärt e der Trainer. Der gründliche Übungsleiter sieht noch keinen Grund zur Panik: „Natürlich liegen wir im Hintertreffen, aber wir wissen um die Stärken der Mannschaft. Die Jungs hängen sich voll rein, das ist die Hauptsache.“

 

Auch wenn es optimal läuft bei den Gastgebern, der HSV Hannover ist eine Hausnummer. Der Tabellensechste aus ist robust besetzt und spielerisch stark. Die Gäste verfügen mit dem 2,10 Meter großen Bastian Riedel, Yannik Pille und Linkshänder Sebastian Czok über einen torgefährlichen Rückraum. Umso wichtiger ist es, dass beim Gastgeber TV Umstadt gegen diesen starken Gegner alle Spieler fit sind.