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Dritte Liga - Darmstädter Echo

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau zog sich mit dem 31:28 (14:16) beim TSV Hannover-Burgdorf II am Sonntagnachmittag aus dem Niederlagen-Sumpf.

HANDBALL, DRITTE LIGA.

„Endlich sind wir einmal belohnt worden für unsere Leistung. Wir haben ab der 10. Minute 50 Minuten lang richtig gut Handball gespielt“, würdigte Geschäftsführer Georg Gaydoul die kämpferische Leistung der MSG Groß-Bieberau-Modau bei der Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf. Hinzu kam die individuelle Klasse von Steve Baumgärtel, der mit 9/1 Treffern die Gäste auf die Siegerstraße führte. Gaydoul: „Er hat derzeit einen guten Lauf.“

Die Odenwälder hatten mit dem Talentschuppen des Gegners, vor allem den groß gewachsenen Rückraumspielern, ihren Schaff: Liga-Torjäger Timo Kastening (7/7) sowie die Brüder Yannick und Maurice Dräger (je 5) – alle über zwei Meter groß, erstligaerfahren und torgefährlich – verlangten ihnen alles ab. Die gut ausgebildeten, technisch versierten Talente der Jahrgänge 1994 und 1995 waren kaum auszuschalten. Zudem hielt der erfahrene Torhüter Jendrik Meyer stark.

Groß-Bieberau/Modau stemmte sich konsequent und diszipliniert dagegen, lag zur Pause dennoch 14:16 zurück. Mit Spiel- und Einsatzfreude drehten die Gäste schließlich die umkämpfte, spielerisch ansehnliche Begegnung. Beim 23:22 (46.) war die Führung erarbeitet. In der 58. Minute hieß es 29:27. Die Odenwälder durften sich angesichts des Drucks des Gegners auch hier nicht sicher fühlen. Georg Gaydoul: „Am Ende haben wir Moral und Übersicht bewiesen und gewonnen.“ Nach drei Niederlagen das erste Erfolgserlebnis, das gerade recht kommt vor dem Heimspiel nächsten Samstag gegen Tabellenführer SC Magdeburg II. Wieder eines der jungen wilden Bundesliga-Fohlen, mit erfolgshungrigen, gut ausgebildeten Talenten.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Müller und Podsendek (im Tor), Baumgärtel 9/1 Rohaly 5, Seeger 5/1, Lorenz 4, Döll 4, Buschmann 1/1, Lebherz 1, Darren Weber 1, Arnold 1, Yannick Göbel.

Burgdorfs Haupttorschützen: Kastening (7/7), Yannick und Maurice Dräger (je 5), Zeitstrafen: 4/4, Siebenmeter: 7/7 und 5/3, Zuschauer: 150.