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Handball, dritte Liga – Darmstädter Echo

Bieberau/Modau erwartet Zweiten – Groß-Umstadt in Northeim

 


Den Abwärtstrend will der TV Groß-Umstadt in einem Auswärtsspiel am Sonntag beim Northeimer HC stoppen. Der Handball-Drittligist, für den sich hier Nils Kwiatkowski (links) gegen Hendrik Edeler durchsetzen will, kassierte zuletzt mit dem 25:28 gegen Hannover die vierte Niederlage in Folge.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Erneut ist die MSG Bieberau/Modau gegen eine Spitzenmannschaft gefordert. Dieses Mal kommt der Tabellenzweite SC Magdeburg. Zu einem Schlüsselspiel kommt es für den TV Groß-Umstadt beim Vorletzten Northeimer HC.

 

Die MSG Bieberau/Modau setzt ihre Serie mit Begegnungen gegen Spitzenmannschaften der dritten Liga Ost fort. Am Samstag (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) stellt sich die Reserve des SC Magdeburg vor. Die U-23-Auswahl des Bundesligisten aus Sachsen-Anhalt belegt den zweiten Tabellenrang (21:1 Punkte). Ältester Spieler des bisher noch ungeschlagenen Talentschuppens ist der 21 Jahre alte Maximilian Hanke, der auch schon oft in der Bundesliga auflief. Extrem torgefährlich präsentierten sich zuletzt auch die Halben Alexander Saul und Tomasz Gebala. Kaum zu stoppen ist auch der quirlige Vincent Sohmann.

Die MSG kann sich mit frischem Selbstvertrauen der schwierigen Aufgabe stellen. Während die starke Leistung gegen Tabellenführer HC Dresden vor zwei Wochen nicht belohnt wurde, gab es letzte Woche das lang ersehnte Erfolgserlebnis bei einem Topteam der Liga. Der 31:28-Auswärtsieg beim TSV Burgdorf II war eine Bestätigung der Möglichkeiten dieser jungen Mannschaft. In Topform ist auch möglich, Magdeburg die erste Niederlage beizubringen. Dabei ruhen die Hoffnungen auch auf Steve Baumgärtel, der zur Zeit gut drauf ist. Der Linkshänder markierte in Burgdorf neun Tore.

Bloß nicht verlieren heißt es für den TV Groß-Umstadt am Sonntag (17 Uhr, Schuhwallsporthalle) beim Vorletzten Northeimer HC. Doch während die Südhessen bereits sechs Zähler verbuchten, ist der Gastgeber noch nicht in der Liga angekommen. Bisher hat der eingespielte Aufsteiger um die torgefährlichen Jan-Niklas Falkenhain und Paul-Marten Seekamp seine Klassentauglichkeit kaum unter Beweis stellen können. Erst vor zwei Wochen gelang den Niedersachsen gegen Abstiegskonkurrent HG Köthen der erste Saisonerfolg (37:21).

Nicht nur deshalb sollte das Team von Trainer Tim Beckmann gewarnt sein. Die 25:28-Pleite gegen den HSV Hannover war die vierte Niederlage in Folge, ein Abwärtstrend ist unverkennbar. Um diesen zu stoppen, muss sich der TVG in allen Mannschaftsteilen steigern. Zuletzt patzte besonders die Defensive ein ums andere Mal, gerade auf der rechten Seite.