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Handball, Dritte Liga –Darmstädter Echo

Gegner von Bieberau/Modau liegt hinter den Erwartungen

 

Mit breiter Brust empfängt die zuletzt so erfolgreiche MSG Bieberau/Modau den HSC Bad Neustadt. Schicksalsspiel im Abstiegskampf: Der TV Groß-Umstadt reist zur punktgleichen HG Köthen.

 

Eine unglückliche Niederlage gegen Tabellenführer HC Elbflorenz und zwei hochverdiente Siege bei dessen Verfolgern TSV Burgdorf II und SC Magdeburg II – diese Bilanz kann sich sehen lassen. Mit entsprechendem Selbstvertrauen empfängt Handball-Drittligist MSG Bieberau/Modau am Samstagabend (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) den eigentlich ambitioniert gestarteten HSC Bad Neustadt.

 

In der vergangenen Spielzeit verpassten die Gäste von der bayrischen Saale nur knapp den Aufstieg. Auch vor dieser Saison sind die Ziele hochgesteckt, doch die Realität sieht anders aus: Tabellenrang elf, nur zehn Zähler auf der Habenseite. Die Unterfranken spielten in der vergangenen Saison noch in der Südstaffel und wurden wohl von der Spielstärke des Ostens etwas überrascht. Der HSC hat etliche Legionäre in seinen Reihen, die richtig gut Handball spielen können. Der stärkste Mannschaftsteil der Gäste ist die rechte Angriffseite mit den Linkshändern Goran Djuricin und Jan Wicklein, die beide schon im Wiesbadener Raum spielten. Viel Erfahrung bringt auch Margots Valkovskis mit, der lettische Kreisläufer war 2013 noch Nationalspieler.

 

Die MSG darf die Gäste auf keinen Fall unterschätzen, gerade weil sie bisher unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Personell kann Trainer Ralf Ludwig aus dem Vollen schöpfen.

 

Groß ist der Druck beim TV Groß-Umstadt vor der Reise nach Sachsen-Anhalt zum Spiel am Samstag (19 Uhr, Heinz-Fricke-Halle) bei der HG Köthen. Ein Schlüsselspiel für den Turnverein, bei einer weiteren Niederlage droht der Abstiegsplatz, auf dem derzeit eben Köthen steht. Ganze sechs Zähler konnte Groß-Umstadt in der Hinrunde verbuchen, Gleiches gelang der HG mit drei Siegen. Alle diese Erfolge gelangen dem Team von Spielertrainer Steffen Fischer vor eigenem Publikum. Ansonsten verbuchte Köthen ausnahmslos knappe Niederlagen, da waren keine Aussetzer dabei.

TV Groß-Umstadt in mentaler Krise

Groß-Umstadt muss sich nach der ernüchternden 28:34-Niederlage beim Vorletzten Northeimer HC erheblich steigern, doch der Kader befindet sich in einer mentalen Krise. „Meine Mannschaft ist weit von ihrer Bestform entfernt. Die Angst zu verlieren ist größer, als der Glaube zu gewinnen“, beschreibt TVG-Trainer Tim Beckmann die Situation.

 

Die Gäste könnten davon profitieren, dass Köthen ohne Svajunas Kairis und Sebastian Gress nur vier Rückraumspieler zur Verfügung stehen. Allerdings war auch der Rückraum des TVG mit den Ausnahmen Markus Eisenträger und Florian See zuletzt alles andere als torgefährlich.