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TV Groß-Umstadt baut auf die Wende

Handball, Dritte Liga –Darmstädter Echo

Gegen HSV Bad Blankenburg zwei Zähler im Visier –

In der dritten Handball-Bundesliga kehrt der TV Groß-Umstadt nach zwei Auswärtsspielen zurück in die Heimat. Zu Gast ist der HSV Bad Blankenburg. Die MSG Groß-Bieberau/Modau will beim SV Anhalt Bernburg die aufsteigende Formkurve bestätigen.

Die MSG Groß-Bieberau/Modau reist am Samstag (16.30 Uhr, Bruno-Hinz-Sporthalle) an die Saale zum SV Anhalt Bernburg. Der Tabellenzehnte (11:17 Punkte) steckt in einer Krise. Letzte Woche setzte es bei der HSG Nieder-Roden ein 23:26 – die sechste Niederlage in Serie. Mit dem letzten Heim-Auftritt vor der Weihnachtspause wollen die Gastgeber endlich die Wende schaffen.

Die Spieler der MSG Groß-Bieberau strotzen nach den letzten starken Auftritten gegen Spitzen-Clubs der Liga vor Selbstvertrauen. Die merkwürdigen Schwächephasen, die zuvor Erfolge kosteten, sind Geschichte. Die Disziplin hat sich verbessert, die Fehlerquote verringert. Trotzdem bleibt die Mannschaft ein fragiles Gebilde. Nach der schweren Verletzung von Linkshänder Till Buschmann ist der Rückraum dünn besetzt.

Bernburg ist trotz seiner Probleme auf einigen Schlüsselpositionen richtig gut besetzt. Neben dem erfahrenen Torhüter Artur Gawlik gehören der bundesliga-erfahrene Distanzwerfer Robert Cieszynski und Kreisläufer Tim Ackermann zu den gefährlichsten Spielern der Staffel.

Der TV Groß-Umstadt steht nach dem 34:27-Befreiungsschlag bei der HG Köthen in der Pflicht, nachzulegen. Am Sonntag (17 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) bietet sich gegen den HSV Bad Blankenburg eine gute Gelegenheit. Der Sieg in Köthen hat Selbstvertrauen geweckt. Fünfmal verlor die Mannschaft zuvor und blieb oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurück. Nun soll an den letzten Auftritt angeknüpft werden.

„Die Mannschaft brennt regelrecht auf dieses Spiel“, verrät Teammanager Michael Blechschmitt. Doch auch die Gäste aus Thüringen hinken hinter den Erwartungen her. In den letzten Wochen stabilisierte sich das Team von Trainer Rüdiger Bones. Drei Erfolge in Serie stehen zu Buche, zuletzt gewann die Mannschaft 31:28 gegen den TV Kirchzell. Dabei glänzte Paul Weyrauch mit neun Treffern.

Der Halblinke hat zumeist Legionäre aus dem Osten an seiner Seite. Allein die Linkshänder Elvijs Borodovskis und Igor Ardan sowie Abwehrspezialist Juraj Niznan bringen viel Erfahrung mit. Dem wollen die Südhessen mit einer aggressiven Deckung begegnen. Im Angriff ist Disziplin gefordert, eine Tugend, die letzten Sonntag zum Erfolg führte. Acht Fehlwürfe gab es lediglich zu beklagen. Personelle Ausfälle gibt es nicht.