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Handball, Dritte Liga –Darmstädter Echo

Groß-Umstadt will Distanz verkürzen – MSG Groß-Bieberau/Modau: Saison-Aus für Malik

 


Herber Verlust: Michael Malik (links, hier mit dem Magdeburger Tim Wiebe) wird Handball-Drittligist MSG Groß-Bieberau/Modau nach einer Knie-Operation für den Rest der Runde fehlen. Am Samstag sind die Odenwälder in Pirna gefordert.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Der TV Groß-Umstadt empfängt den Tabellennachbarn SV Anhalt Bernburg. Die MSG Groß-Bieberau/Modau ist beim abstiegsbedrohten RSV Lok Pirna gefordert. Das Saison-Aus von Michael Malik überschattet die Fahrt des Handball-Drittligisten nach Sachsen.

 

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau reist in das gut 500 Kilometer entfernte Pirna. Dort wartet am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle) mit dem ESV Lok ein Gegner, dem das Wasser bis zum Hals steht. Zwar verfügen die Sachsen über eine torgefährliche Stammsechs. Doch ohne adäquaten Ersatz auf der Bank gab Pirna bisher die Partien in den Schlussminuten reihenweise aus der Hand. Sechs Zähler hat die Mannschaft bisher verbucht.

 

Groß-Bieberau und Trainer Ralf Ludwig haben momentan selbst Probleme. Abwehrspezialist Michael Malik wurde in dieser Woche an der Patella-Sehne operiert. Die Saison ist für das 22 Jahre alte Eigengewächs gelaufen – ein herber Verlust für die Odenwälder. Gut möglich, dass die MSG reagiert und einen Rückraumspieler verpflichtet. „Wenn wir die nächsten beiden Partien erfolgreich gestalten, werden wir nicht mehr aktiv“, erklärte Geschäftsführer Georg Gaydoul dazu. Für den in Australien (Auslandssemester) weilenden Alexander Rohaly wird fortan Kris Jost auf Linksaußen spielen. Das 20 Jahre alte Talent vom Zweitligisten TV Großwallstadt erhielt Doppelspielrecht.

Einige Verantwortliche des TV Groß-Umstadt bezeichnen das Aufeinandertreffen mit dem SV Anhalt Bernburg am Samstag (19 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) als Schlüsselspiel des Handball-Drittligisten. Das ist etwas übertrieben, schließlich sind noch 14 Partien zu bestreiten. Und derzeit hat der Gastgeber vier Zähler Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsrang. Schwierig wird die Aufgabe gegen den Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt aber allemal. Bernburg liegt nach einer verkorksten Hinrunde deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zwar hat sich der SV mit Perspektivspielern verstärkt, doch der Kader birgt nach wie vor viel Qualität und auch Wurfkraft. Dafür sorgen der langjährige Liga-Schützenkönig Steffen Cieszynski und Kilian Kraft. Stark präsentiert sich auch Kreisläufer Tim Ackermann.

 

„Die Distanz zu Bernburg müssen wir verkürzen, es wird Zeit für uns“, fordert Groß-Umstadts Trainer Tim Beckmann. Mit Tempo wollen die Südhessen dem Gegner begegnen. „Wir werden versuchen, über schnelles Handballspiel der robusten Abwehr von Bernburg aus dem Weg zu gehen“, gab Beckmann das Erfolgsrezept vor.