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Unglaublich wichtiger MSG-Erfolg in Northeim

 

35 Tore warfen die Handballer der MSG Groß-Bieberau/ Modau am letzten Sonntag beim Auswärtsspiel in Northeim. Das reichte deutlich zum Sieg, denn das Team von Trainer Ralf Ludwig musste nur 25 Gegentore hinnehmen. Wie unglaublich wichtig dieser Erfolg beim Tabellendrittletzten gewesen ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle.  Neun Punkte beträgt nun der Abstand zu Northeim, die den ersten Abstiegsplatz innehaben.

 

Mittlerweile ist man auf MSG-Seite gezwungen sich mit dieser Konstellation zu beschäftigen, denn der bisherige Saisonverlauf ist alles andere als zufriedenstellend. Vier Spiele verlor das Ludwig-Team mit einem Treffer Differenz, die Verletztenliste ist enorm, mit Michael Malik fällt ein Torgarant bis Saisonende komplett aus. Auf der rechten Rückraumseite wird es noch einige Zeit dauern, bis Till Buschmann wieder einsatzfähig sein wird. Er fehlt vor allem in der Abwehr. Gut, dass Manager Georg Gaydoul die dünne Personaldecke mit dem Abwehrrecken Tim Plattner und dem mit einem Zweitspielrecht ausgestatteten Grosswallstädter Kris Jost etwas aufbessern konnte. Beide könnten noch äußerst wichtige Stützen für die Groß-Bieberauer werden. Sehr gut in Form befindet sich derzeit Darren Weber. Dem Spielgestalter traut man derzeit sogar die Siebenmeter zu. Neun Treffer erzielte er zuletzt in Northeim und deutete seine gestalterischen Möglichkeiten an. Und die werden am kommenden Samstag zum Derbyauftakt gegen die HSG Nieder-Roden ganz besonders gefordert sein. Das Hinspiel wurde zu einem echten Derbykracher, letztlich mit einer Punktteilung, die aber eher die HSG bejubeln konnte. Die MSG zeigte über 55 Minuten eine tolle Leistung und doch gab es am Ende nur einen Punkt. In der Großsporthalle kommt es nun gegen die zuletzt gegen Groß-Umstadt unterlegenen Baggerseepiraten zum ersten von drei aufeinanderfolgenden Derbys. Erst Nieder-Roden, dann in Darmstadt gegen Groß-Umstadt und dann beim TV Kirchzell. Alles Spiele mit hoher Brisanz, alles Spiele die man gewinnen, aber auch verlieren kann. Am Samstag, 7. Februar machen die Spieler von Trainer Alexander Hauptmann um 19 Uhr den Anfang.  Die Chancen stehen 50:50, denn Nieder-Roden ist keinesfalls rosig aus der Winterpause gekommen. In Hannover nur unentschieden, das Heimspiel gegen den Northeimer HC erst in der Schlussphase gewonnen und nun zuletzt die Derbyniederlage in Groß-Umstadt – es könnte ein sehr spannendes Spiel werden. (pfl)