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Handball, Dritte Liga –Darmstädter Echo

Odenwälder erwarten Aufsteiger Köthen – TV Groß-Umstadt in Burgdorf Außenseiter

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau ist seit vier Spielen in der Dritten Handball-Liga ungeschlagen. Die Serie soll sich auch gegen den Tabellenvorletzten HG Köthen halten. Ligakonkurrent TV Groß-Umstadt ist bei der Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf Außenseiter.

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau sieht sich vor dem Heimspiel am Samstagabend (19 Uhr, Großsporthalle „Im Wesner“) gegen den HC Köthen gut gewappnet. Der Derbyerfolg gegen den TV Groß-Umstadt und das anschließende 22:22 beim heimstarken TV Kirchzell haben bewiesen, dass es aufwärts geht mit der jungen Mannschaft von Ralf Ludwig. Der Trainer, als akribischer Arbeiter bekannt, sieht beim Handball-Drittligisten nun langsam die Räder ineinander greifen. Gerade in Sachen Disziplin in der Offensive sind die Spieler einen großen Schritt vorangekommen. Ludwigs verlängerter Arm auf dem Feld, Benedikt Seeger, ist einer der Garanten des Erfolges. Auch die Formkurve des Spielmachers und Torjägers zeigt deutlich nach oben.„Die Mannschaft hat das Spielsystem jetzt verinnerlicht. Durch die Verletzungen einiger Rückraumspieler bekam Darren Weber mehr Spielanteile, weshalb wir uns gut eingespielt haben“, berichtete Seeger, der glaubt, auf dem richtigen Weg zu sein. „Wir sind in der Offensive einfach reifer geworden.“

 

Das soll sich auch gegen den Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt bewahrheiten, den Seeger unbedingt bezwingen möchte. Köthen sei ein typischer Aufsteiger, der sich vornehmlich über eine aggressive 6:0-Abwehr definiert. Letztes Wochenende ließen die Gäste mit dem 29:27 gegen den Tabellendritten HSG Nieder-Roden aufhorchen. „Köthen hat nicht mehr so viele Möglichkeiten zu punkten, die werden alles in die Waagschale werfen“, fürchtet Seeger und erwartet eine schwierige Aufgabe.

 

Auch für den TV Groß-Umstadt ist der Auftrag schwer. Die Südhessen sind am Samstag (17.30 Uhr) bei der Bundesliga-Reserve des TSV Hannover-Burgdorf gefordert. Die Niedersachsen gehören als Tabellenvierter zur Spitze der Liga.

 

Groß-Umstadt liegt weiterhin auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, der Vorsprung auf den Drittletzten beträgt inzwischen sechs Zähler. Burgdorf ist wohl kein Gradmesser, doch die Südhessen haben schon andere Teams geärgert. So knöpfte Groß-Umstadt dem designierten Aufsteiger HC Elbflorenz Dresden beim 23:23 zuletzt einen Punkt ab. „Wenn wir solch eine Leistung wie gegen Dresden erneut abrufen können, haben wir auch in Burgdorf eine echte Chance“, glaubt Teammanager Michael Blechschmitt.