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Handball, dritte Liga –Darmstädter Echo

Groß-Bieberau/Modau quält sich gegen Aufsteiger Köthen – 31:27

 


Lucas Lorenz warf acht Tore vom Kreis für die MSG Groß-Bieberau/Modau beim 31:27 gegen Aufsteiger HC Köthen in der dritten Handball-Bundesliga.  Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

 

Über den Einsatz zur spielerischen Qualität. Die MSG Groß-Bieberau/Modau mühte sich gegen den soliden Aufsteiger HG Köthen am Samstagabend vor 400 Zuschauern zu einem 31:27 (13:14)-Heimerfolg.

 

In der Groß-Bieberauer Sporthalle wurde es wieder einmal deutlich: In der dritten Handball-Bundesliga Ost gibt es genug Gegner, gegen die es alle Tugenden in die Waagschale zu werfen gilt. Gerade wenn es nicht rund läuft. Ein Heimsieg im Vorbeigehen gegen den Tabellenvorletzten HG Köthen, diese Zeiten sind vorbei. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt präsentierten eine robuste Mannschaft, die den Odenwäldern das Leben schwer machte. Nach neun Minuten stand es 2:4. Spätestens jetzt wussten die 400 Zuschauer, dass hier ein ehrgeiziger Gegner angereist war.

 

Anschließend lief es besser für die Südhessen, die im Angriff zunächst schwer in die Partie fanden. Die Routiniers Benedikt Seeger und Steve Baumgärtel leisteten sich viele Fehlwürfe. Es waren dieses Mal die Talente, die für die wichtigen Treffer sorgten. Darren Weber (5), Jan Döll (4) und Maik Lebherz (6)erzielten beinahe die Hälfte der Tore bei den Odenwäldern. Am auffälligsten spielte aber der 23 Jahre alte Kreisläufer Lucas Lorenz (8), der bei jeder Unaufmerksamkeit des Gegners präsent war.

 

Die Hoffnungsträger erarbeiteten das 9:6 nach 17 Minuten. Köthen, mit zehn Zählern auf jede Chance angewiesen, konterte. Der clevere Spielertrainer Steffen Fischer und Max Ziemann bescherten den Gästen zur Pause die 14:13-Führung. Spielerisch fehlten Groß-Bieberau/Modau an diesem Abend oftmals die Mittel. Also wählten die Schützlinge von Trainer Ralf Ludwig nach der Pause zunächst die kämpferische Variante. Mit der defensiven 6:0-Abwehr setzten sie auf Kräfteverluste beim dünn besetzten Gegner. Der fand seinen Meister auch in Benedikt Müller. Der Torhüter der Gastgeber kam ebenso wie Lucas Lorenz aus der Konkursmasse des Drittligisten SG Wallau. Beide waren dieses Mal die Sieg-Garanten. In der 57. Minute stand es 27:24, dass reichte, um die Ostdeutschen auf Abstand zu halten. „Heute haben wir über den Kampf zu unserem Spiel gefunden. Köthen war ein solider Gegner, der uns alles abverlangt hat“, bilanzierte Trainer Ralf Ludwig zufrieden.

MSG Groß-Bieberau/Modau: Podsendek und Müller (im Tor), Seeger 3, Baumgärtel 3, Buschmann 2, Darren Weber 5/1, Lorenz 8, Döll 4, Lebherz 6, Plattner, Yannick Göbel und Arnold. Haupttorschützen für Köthen: Fischer 4, Uelsmann 5, Lux 4, Ziermann 4,
Zeitstrafen:1/2 Siebenmeter: 1/1 und 5/3, Zuschauer: 400.