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Handball, dritte Liga – Darmstädter Echo

SC Magdeburg II kommt am Sonntag – Groß-Umstadts nächste Reifeprüfung

 

Die MSG Groß-Bieberau/Modau plagen vor der Reise zum HSC Bad Blankenburg am Sonntag Personalsorgen. Der TV Groß-Umstadt empfängt in der dritten Handball-Bundesliga am Sonntag den Tabellenzweiten SC Magdeburg II. Die Bundesliga-Talentschmiede ist Favorit.

Mit Personalsorgen reist die MSG Groß-Bieberau/Modau am Sonntagmorgen nach Thüringen. Am Nachmittag (16.30 Uhr, Dreifelderhalle Gorndorf) wartet der HSV Bad Blankenburg auf die Südhessen. Der Viertletzte der Staffel Ost ist ein robuster, unangenehmer Gegner für das junge Team von Ralf Ludwig. Der Trainer ärgert sich noch über die 23:24-Niederlage kurz vor Weihnachten: „Diese Pleite nagt noch immer. Mit einem Erfolg wären wir jetzt absolut im Soll.“ Probleme hatten die Odenwälder damals mit Bad Blankenburgs Antreiber Juraj Niznan (97 Tore), der neben dem Halblinken Paul Weyrauch (134) auch zu den Haupttorschützen zählt. Ein torgefährlicher Rückraum also. Ausgerechnet jetzt fallen mit Nils Arnold (Sehneriss/Schulter) und Lucas Lorenz (Kapselriss Wurfhand) zwei wichtige Abwehrspieler aus – und beide Kreisläufer. Lorenz spielte letzten Samstag groß auf, warf gegen die HG Köthen acht Tore. Trainer Ludwig wollte sich nicht festlegen, wer die Kreisläufer-Rolle spielt. Auf jeden Fall wird Daniel Hackeschmidt aus der Reserve aufrücken. Seit fünf Spielen sind die Odenwälder ungeschlagen, doch die Serie droht zu reißen. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe, auch weil dieser Gegner qualitativ besser ist, als der Tabellenplatz“, weiß Ludwig.

 

Es sind die Wochen, in denen sich der TV Groß-Umstadt mit den Topteams der Liga misst. Nach dem Unentschieden gegen Tabellenführer HC Elbflorenz Dresden und dem 39:32-Erfolg beim Vierten TSV Burgdorf II kommt nun am Sonntag (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) der SC Magdeburg II. Die Bundesliga-Reserve hat ebenso wie Dresden acht Minuspunkte auf dem Konto, aber eine Partie weniger bestritten. Aufsteigen kann die Talentschmiede nicht und deshalb fehlt gerade in der Fremde oft die Einstellung. Aus den letzten drei Auswärtsspielen verbuchten die Gäste aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts einen Zähler. Nicht nur deshalb wittern die Gastgeber die Chance, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Doch das wird schwer, schließlich trainieren die jungen Gäste sechs bis achtmal die Woche. Physisch und spielerisch gut ausgebildet, stellen sie um Taktgeber und Liga-Torschützenkönig Vincent Sohmann (167 Tore) eine starke Mannschaft. Der TV Groß-Umstadt ist in guter Form. Trotzdem will Trainer Tim Beckmann hohe Erwartungen nicht erst aufkommen lassen: „Wir wissen, was uns erwartet und haben uns gut auf Magdeburg eingestellt. Allerdings haben wir es mit einer absoluten Spitzenmannschaft zu tun, die uns schon im Hinspiel dominiert hat.“